„Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“ Winston Churchill
Hunderte Milliarden Euro werden weltweit jedes Jahr für Waffen und Waffensysteme ausgegeben, Deutschland ist mittlerweile zum Waffenexporteur Nummer drei aufgestiegen. Eine zweifelhafte Ehre - es gibt keinen Grund, 200 Panzer in eine Krisenregion zu verkaufen.
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Deutsche Rüstungsgüter werden in die ganze Welt exportiert und meistens siegen die wirtschaftlichen Interessen gegenüber den Menschenrechten. Einzig ein Verbot würde helfen, aber dazu kann sich die Bundesregierung nicht durchringen.
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Die saudischen Wahhabiten stehen für eine Politik der Unterdrückung - ob im eigenen Land oder in benachbarten Ländern. Während Teheran und Riad in ihrer repressiven Haltung zunehmend Gemeinsamkeiten ausmachen, bleibt völlig unklar, wem deutsche Waffen in die Hände fallen, wenn der saudische König Abdullah stirbt.
Jeder Arbeitsplatz in der britischen Rüstungsindustrie wird mit 9.000 Pfund subventioniert. Selbst aus ökonomischer Sicht hat der stetig steigende Waffenexport deshalb keinen Sinn. Also: Schluss damit!
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Sobald Menschen sterben, wird schnell der Export neuer Waffen in das Land gestoppt. Warum aber reagieren wir erst, wenn es eigentlich zu spät ist? Wenn wir die Revolutionen in Nordafrika ernst nehmen, müssen wir unsere Export-Praxis nachhaltig ändern.
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Alle 14 Minuten stirbt im Schnitt ein Mensch durch eine Waffe von Heckler & Koch. Trotzdem exportiert Deutschland weiterhin Waffen und Rüstungsgüter in alle Welt. Damit muss Schluss sein. Das Verbot des Waffenexports muss im Grundgesetz verankert werden.
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Der deutsche Rüstungsexport unterscheidet sich fundamental von dem anderer europäischer Staaten: keine Förderung, keine Beschäftigungsförderung. Dennoch muss sich der ethische Anspruch zuweilen den Erfordernissen der Realpolitik unterordnen.