Einen Großteil von Informationen nehmen wir über gedruckte Worte auf. Doch das Netz bietet neue Möglichkeiten: durch Bewegtbilder, durch Links, durch audiovisuelle Inhalte. Wir werden uns umstellen müssen.
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Als Folge des zunehmenden Lesens am Bildschirm ist unser Leseverhalten extensiver und selektiver geworden. Netztexte mit Bildern und Querverweisen führen zu einer Herausbildung von neuen und umfassenderen Lesekompetenzen. Diese hybriden Formen der Aufbereitung von Informationen sind begrüßenswert, aber auch unser Bildungssystem muss sich dieser neuen Herausforderung stellen.
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Das Internet wird immer mehr von den Strukturen der sozialen Netzwerke durchdrungen und vom Dialog seiner User beherrscht. Das Social Web kann folglich nur so spannend oder langweilig sein wie das Geflecht seiner Nutzer. Der stete Strom aus neuen Ideen, Bildern und Konzepten generiert schöpferische Energie, Genres werden neu interpretiert, erweitert und ergänzt.
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Lesen ist eine unerlässliche Schlüsselkompetenz. Unsere Lesegewohnheiten haben sich durch das Internet verändert, doch es besteht kein Grund, der "guten alten Lesekultur“ nachzutrauern. Im Gegenteil, die Neuen Medien sollten genutzt werden, um Lesekompetenz zu stärken. Nur so kann die Fähigkeit des Lesens auch erhalten bleiben.