Die 90er-Jahre, Zeit der Popkultur und Disco-Dauerbeschallung. Viel ist seitdem in der Versenkung verschwunden: iPod statt Kassette, Wii statt N64, Gaga statt Nena. Lohnt sich der nostalgische Blick zurück? Eine Reise durch die Kiste der Erinnerungen.
Bewegungssensoren, wie sie Nintendos Wii salonfähig gemacht hat, sind für Hardcore-Gamer nichts weiter als ein Realität gewordener Witz. Und doch vermögen die neuartigen Eingabemöglichkeiten Großartiges zu leisten: Sie vereinen die Generation Facebook und deren Eltern wieder an einem virtuellen Spielbrett.
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Die erste Freundin vergisst man nie. Selbst wenn sie ausschließlich Disketten schluckt und die gemeinsame Zeit aus piepsig-abgedrehten Comicabenteuern besteht. Heute ist die Freundin zwar schicker, doch nicht ansatzweise so spannend.
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Was waren es doch für spannende Zeiten. Die utopische Weite des "Star Trek"-Universums hier, die materiellen Nöte dort. Dem Mauerfall folgte die legendäre "Deep Space Nine". Und auch Hartz IV lässt sich besser ertragen, wenn man in Azeroth für Ehre und Freundschaft kämpft.
Multiplayer in den 90ern, das hieß durchgezockte Nächte im Keller bei Freunden. Bier und Kabelsalat inklusive. Der heutige Online-Spieler bekommt davon nichts mehr mit. Schade, aber verschmerzbar.
Im Wohnzimmer wird mobilgemacht. Wii und Co. holen uns von der Couch und drücken uns den Bewegungscontroller in die Hand. Doch das Gehüpfe ist immer noch kein Ersatz für fingerfertige Analog-Gamer.
Der Übergang von analoger zu digitaler Fotografie war für viele Liebhaber ein schwerer Schritt. Doch nach der ersten Überwindung stellt man fest: Alles ist wie früher, nur besser.