Billionensummen haben sich mit der Finanzkrise in Luft aufgelöst. Aber nicht alle sind betroffen: für den "grünen Sektor" geht es bergauf. Durch Staatshilfen fließen die Fördermittel, die Nachfrage nach Technologien in den Bereichen Energieversorgung und Effizienzsteigerung brummt. Die Krise bietet die Chance für eine Neuorientierung des Wirtschaftens.
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Grüne Wirtschaft droht zum Allheilmittel zu werden – und verliert damit den Boden unter den Füßen. In Zukunft müssen auch Wachstumsmotoren nachhaltig sein.
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Der grüne Aufschwung ist eine Chance für Unternehmen jeder Größe. Durch Investitionen in nachhaltiges Wirtschaften und neue Technologien lassen sich Renditen vergrößern und Kosten senken. Wer das früh erkennt, wird am meisten profitieren.
Versprechungen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, dass ein Green New Deal Wirtschaft und Arbeitsmarkt beleben und uns den Weg in eine nachhaltige Zukunft weisen wird, sind verführerisch, aber nicht realistisch. Der Green New Deal ist nur der verzweifelte Versuch, die Lebensdauer eines eindeutig nicht nachhaltigen Systems noch ein Weilchen zu verlängern.
Das Land der Mülltrennung und der Umweltplaketten sollte ein grünes Vorbild sein. Könnte man meinen. Tatsächlich finden Themen wie Nachhaltigkeit zwar mittlerweile in der Wirtschaft Gehör, doch aus dem Alltagsbewusstsein ist das Konzept verschwunden.
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Das grüne Wachstum ist längst Realität, die Vollversorgung mit regenerativen Energien könnte bei anhaltendem Trend bereits 2030 verwirklicht sein. Wer diese Dynamik begreifen will, sollte bei Schumpeter nachlesen.
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Wirtschaft und Wirtschaften ändern sich mit jeder Krise – so muss und wird es auch dieses Mal sein. Die Nachwehen der jetzigen Finanzkrise stehen im Zeichen einer grünen Revolution. In der Zukunft werden wir einfach nicht mehr genügend Ressourcen haben, um weiterzumachen wie bisher.