„Ich bin über mich selbst erschrocken, dass ich einen so schlimmen Fehler gemacht habe.“ Margot Käßmann
Drohen wir in der Glutamatschwemme unterzugehen? Fertigessen und Billigprodukte haben auch in deutschen Supermärkten und Küchen Einzug gehalten. Doch welche Alternativen bleiben, wenn der Geldbeutel keine Biodiät verträgt?
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Esskultur in Deutschland ist der Versuch, das Machbare und nicht das Wünschenswerte an die Frau und an den Mann zu bringen. Da wird gerne die konventionelle Bauernlobby bedient. Handwerklich saubere Rohzutaten? Die Ausnahme!
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Europa wird immer dicker. Die Folgen: sinkende Lebenserwartung und steigende Kosten für das Gesundheitssystem. Dabei werden unsere Essgewohnheiten stark von der Umwelt geprägt. Das müssen wir nutzen: Bio und Bewegung müssen sich wieder lohnen.
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Keine Kohle, doof und krank? Gruppen mit geringerem sozioökonomischen Status und geringer Bildung sind oft durch schlechtere Ernährung auch gesundheitlich benachteiligt. Ernährungsgewohnheiten werden aber nicht durch Aufklärungskampagnen geändert, sondern es müssen gesundheitsfördernde Verhältnisse geschaffen werden, die Menschen dazu animieren, auf eine bessere Ernährung zu achten.
Mutter wusste noch, was gutes Essen ist. Heute werden immer mehr Menschen Zeugen der eigenen Verfettung. Dabei ist Bio durchaus erschwinglich – und gut in zweifacher Hinsicht. Neben der Gesundheit geht es auch um die ethisch vertretbare Herkunft der Nahrungsmittel.
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Fast Food statt Qualitätsessen – das kann nicht gut sein. Neben der Gesundheit leidet auch das Kommunikationsverhalten zwischen Mikrowelle und Fernsehsessel. Ein Vorbild können die Franzosen sein: Die geben deutlich mehr fürs Essen aus. Vive la France!