Die Eurokrise kostet mehr als nur Geld, denn die Summen, die in Rettungsschirme und Solidaritätsfonds fließen, müssen an anderer Stelle gespart werden. Politische Projekte werden aufgeschoben oder abgeblasen. Was kostet uns die Krise am Ende tatsächlich?
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Die EU und die nordafrikanischen Länder sind geopolitisch eng miteinander verflochten, doch der Mittelmeerdialog ist verstummt. Die Schuldenkrise ist daran aber nur bedingt schuld.
In der Schuldenkrise hätten wir die endlich die Agrarsubventionen stutzen müssen. Doch um ihre Schäfchen zu schützen, planen die verantwortlichen Politiker eine Reform, die keine ist.
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Wenn es schlecht läuft, dann verlieren wir nicht nur unsere gemeinsame Währung, sondern auch den sozialen Zusammenhalt. Wie das aussieht, lässt sich heute schon beobachten.
Die Ambitionen der europäischen Sicherheitspolitik wurden in der Krise kaputtgespart. Das ist aber nur auf den ersten Blick ein Problem.
In der Krise steht mehr als nur die gemeinsame Währung auf dem Spiel. Wenn die EU nicht endlich eine gemeinsame Stimme in der Außenpolitik findet, riskieren wir etwas noch Wichtigeres.