Der Christopher-Street-Day-Sommer ist voll im Gange, in New York ist seit Ende Juni die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt. Doch wird der Gleichberechtigung wirklich von hüpfenden und tanzenden Menschen vorangetrieben?
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Der Christopher Street Day ist und bleibt wichtig – denn auch heute sind Lesben, Schwule und Transsexuelle noch weit von der Akzeptanz in unserer Gesellschaft entfernt.
Homosexuelle sind auch in Deutschland noch lange nicht gleichberechtigt. Doch es ist fraglich, ob Karneval und Partystimmung dazu beitragen, das zu ändern. Wir kämpfen einen politischen Kampf - mit Selbstbewusstsein und Spaß, aber ohne unsere Gegner zu verschrecken oder zu dämonisieren.
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Der CSD ist ein wichtiger Termin für die lesbisch-schwule Bewegung. Während die Teilnehmer zu Kohls Zeiten noch ausgelacht worden sind, bilden sich heute in immer mehr Städte diese Züge der Toleranz. Ein gutes Zeichen.
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Alle Jahre wieder: Derzeit wälzen sich erneut Horden Homosexueller zu fetten Beats in knappen Kostümchen durch viele EU-Metropolen – eigentlich, um an den Schwulenaufstand in der New Yorker Christopher Street gegen Polizei-Willkür zu erinnern.
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Durch die Sonderstellung der Ehe würdigt der Staat die Verzichte und Leistungen Einzelner für das Gemeinwohl. Eine rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften untergräbt diese Sonderstellung. Dazu darf es nicht kommen.
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An dem Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien entzündet sich momentan der Zorn der Schwulen- und Lesbenbewegung in den USA. Doch Probleme gibt es viele. Eine Konzentration auf die Frage der ehelichen Gleichstellung kann nach hinten losgehen.