„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“ Immanuel Kant
Flora und Faune sind schützenswerte Güter. Doch der die Kontroverse liegt im Detail. Nicht immer ist der Mensch dazu bereit, Verzicht zu üben - denn Naturschutz hat seinen Preis. Auf dem UN-Gipfeltreffen in Nagoya ging es daher neben der Frage des Artenschutzes auch um die gerechte Verteilung der Kosten.
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Der weltweite Biodiversitätsverlust konnte nicht aufgehalten werden. Der Kurswechsel ist eine Herkulesaufgabe, doch vor dieser schreckt Deutschland nicht zurück – die Weichen sind gestellt.
Im japanischen Nagoya heißt es derzeit "Alles oder Nichts" für den Schutz der biologischen Vielfalt. Auf der dort tagenden 10. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt will sich die Staatengemeinschaft neue Ziele zum Schutz der biologischen Vielfalt setzen.
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Wer den Schaden verursacht, muss seine Behebung auch bezahlen. Das Verursacherprinzip hat sich bewährt, denn es fördert den Artenschutz – und auch den Erhalt der Natur für kommende Generationen. Wer den Molch schützt, hilft also auch den Menschen.
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Bund und Länder ächzen unter gewaltigen finanziellen Anforderungen, und doch wird an allen Ecken und Enden gespart. Nur der Kammmolch, der ist uns 50 Millionen Euro wert. Nicht, weil er so selten wäre, sondern einfach, weil er da ist. Denn: Mit weniger als 100 Prozent ist unser Naturschutzrecht nicht zufrieden. Schluss mit dem Wahnsinn!