Lasst uns den israelischen Kolonialismus in der Westbank beenden. Avraham Burg

Hintergrund

Sind wir nicht alle ein bisschen ...?

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Fetisch bedeutet Hingabe an geliebte Gegenstände, Macht und Ohnmacht, Rollenspiel und Kontrollverlust. In den großen deutschen Städten kriegt die Szene seit Jahren regen Zulauf. Von der Lust auf Schmerz, Lack und Leder. Und auch die Pop-Kultur bedient die Lust am Fetisch.

Hintergrund

Fetisch ist ein sehr weiter Begriff, der die Vorliebe für geliebte Gegenstände meint. Das kann ganz unterschiedlich ausgelegt sein. Relativ schnell landet man bei der Verknüpfung zu SM. Gerne sprechen SMler von BDSM, doch was ist das eigentlich? BDSM steht für Bondage, Fesseln und Disziplin, Dominanz und Submission (Unterwerfung) und den Namensgeber Sadomasochismus. Gemeint ist die gesamte Palette erotischer Spiele, die mit Macht und Ohnmacht, Hingabe und Rollenspiel, aktiv und passiv zu tun haben.

Diverse Handbücher klären auf, wie SM konstituiert sein kann. Das kann für manche Menschen sehr wichtig sein, in Großstädten hat man aber – wenn man SM offen leben möchte – eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Austausch. So gibt es Partys unterschiedlicher Art und Geschmacksrichtung und auch Stammtische, die als Verbindungsort für Interessierte dienen können. Die Integration in den Alltag und die Intensität von BDSM kann sehr unterschiedlich sein. Sie kann sich in Rollenspielen, die sogar bis zu einem eigenen Drehbuch gehen können, einer Affinität zu Spielzeug oder gelegentlicher Fessellust widerspiegeln.

Die letzten Jahre hat sich viel im Bereich Aufklärung getan und in Großstädten wie Berlin oder Hamburg dürfte eine offene Auslebung kein Problem mehr sein. Die Dunkelziffer der Menschen, die sich mit BDSM auseinandersetzen oder einen Fetisch haben, ist groß. Nicht nur Lack und Leder ist ein möglicher Bestandteil, das Reich der Vorlieben ist ein weites Feld.

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Hochsaison für Fetischisten

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Orgasmustod vs. Blümchensex

Blümchensex hat ausgedient, extravagante Praktiken gehören längst zum Standardrepertoire in deutschen Schlafzimmern. Lackierte Fußnägel in Ledersandalen, Gaffer-Tapes und Haare bis in die Kniekehlen steigern die Wolllust bis ins Unermessliche.

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Autorin

Alissia Passia
30.08.2010

Schmerzhafte Kontakte

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Disziplin, Dominanz und Unterwerfung

Wenn jemand sein Interesse für BDSM erkennt, möchte er schnell einen passenden Gegenspieler dazu kennenlernen. Das ist nicht immer leichter, aber so schwer auch wieder nicht. Matthias T. J. Grimme, Autor des SM-Handbuchs, erklärt, warum man bei Erstkontakten nicht gleich seine Einschränkung auf grüngestreifte Gummiseile offenbaren sollte.

 
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