Die FDP existiert nur noch als aufblasbare Attrappe. Heribert Prantl

Die Dunkelziffer

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Die Vergewaltigung einer jungen Frau in Indien durch mehrere Männer Ende 2012 war nur die Spitze des Eisberges – laut der UNODC werden weltweit jedes Jahr mehr als eine Million Vergewaltigungen verübt. In unseren Gesellschaften läuft offensichtlich etwas falsch – aber was? Was sind die Ursachen dieser allgegenwärtigen „rape culture“ und was kann gegen sie getan werden?

Hintergrund

Vergewaltigung: Fragwürdige Neuregelung

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Frauen wehrt Euch gegen Mütterchen Staat!

Mit neuen Gesetzen will die Regierung Frauen besser vor Vergewaltigung schützen. Doch erstens ist fraglich, ob das nötig ist, und zweitens: wo bleibt die gesellschaftliche Eigenverantwortung?

Rechtfertigungslogik bei Vergewaltigungen

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Sie hat es ja nicht anders gewollt

Opferabo reloaded! In Indien ist eine Schweizerin brutal vergewaltigt worden. Und wieder überlegt Mann, was sie falsch gemacht hat.

Traumata nach Vergewaltigungen

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Außer Kontrolle

Regeln, die für respektvolles, zwischenmenschliches Verhalten gelten, werden durch eine Vergewaltigung brutal außer Kraft gesetzt. Viele, die diesen Verlust der Kontrolle über die Situation und den eigenen Körper erlebt haben, entwickeln eine Posttraumatische Belastungsstörung.

Männer als Opfer sexualisierter Gewalt

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Viel mehr als Vergewaltigung

Der Begriff rape culture ist immer noch angemessen, um eine Kultur, die sexuelle und sexualisierte Gewalt banalisiert, zu beschreiben – aber nur, wenn er erweitert wird und auch Männer als Betroffenengruppe anerkennt.

Vergewaltigungsmythen und die Konsequenzen

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Wegschauen ist einfacher

Das Bild von Vergewaltigungen, das in unserer Gesellschaft vorherrscht, hat mit der Realität wenig gemein – und es sorgt mit dafür, dass Opfer sexueller Gewalt ausgegrenzt werden.

Kontroverse um Vergewaltigung in Indien

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Aufstand der Mittelschicht

Frauenfeindlichkeit ist ein Grundübel der indischen Gesellschaft. Doch bei den Protesten nach dem Tod der 23-jährigen Studentin aus Delhi geht es nicht zuvorderst um Geschlechtergerechtigkeit, sondern um politische und wirtschaftliche Teilhabe.

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Journalist

Adrian Lobe
15.01.2013
 
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