„Die meisten Amerikaner hören Arabisch nur, wenn im Fernsehen ein wütender Mann mit Gewehr herumzetert.“ Omar Offendum
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Hat professioneller Journalismus noch eine Zukunft? Die Branche brütet seit Jahren, allein, Antworten findet sie nicht. Oder doch? Qualität, journalistisches Selbstverständnis, neue Geschäftsmodelle, staatliche Subventionen – eine Debatte über die Themen von heute und morgen.
Neue Technologien verändern den Journalismus und mit ihm die Art, wie Geschichte geschrieben wird. Lohnt es sich, für Geschichten zu sterben?
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Der Verkauf der „Frankfurter Rundschau” ist ein tragikomisches Stück. Nicht nur müssen es die verbleibenden Redakteure nun bei der „FAZ" schaffen. Nein, auch das Gelände, auf dem sie dies tun werden, ist ideologisch vermint.
Ja, Journalismus muss Geld verdienen. Doch wie, ist nicht egal. Mit neuen Geschäftsmodellen wandelt sich auch die Profession.
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Für die Zeitungsbranche ist kein brauchbares Geschäftsmodell in Aussicht. Der Staat könnte helfen. Ohnehin muss der endlich aufhören, nur bestimmte Bereiche der Medienlandschaft zu fördern.
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Paywalls beschneiden Leser in ihren Rechten. So etwas mögen Menschen nicht. Nur wenn ihnen zusätzliche Angebote gemacht werden, reagieren sie nicht mit Ablehnung oder Widerstand.
Hochwertige journalistische Angebote sind der Treibstoff unserer Demokratie. Staatsfern organisierte Recherchestiftungen können beitragen, Vielfalt und Qualität zu sichern.