„Alle Arten von kontemplativem Denken gehen verloren, während wir ständiger Ablenkung ausgesetzt sind.“ Nicholas Carr
Der moderne Mensch definiert sich über seine Arbeit. Doch wie gesund ist es, dem Lebensunterhalt so viel Bedeutung beizumessen? Und was sind die Alternativen zur gewohnten Lohnarbeit?
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Ein hoher Mindestlohn, für den nun selbst die Union votiert, würde zum Bumerang werden. Er schadet gerade den Schwachen, denen er angeblich helfen soll.
Übertriebene Managergehälter sind unvereinbar mit der sozialen Marktwirtschaft. Die Union will das Aktienrecht ändern, damit Eigentümer das letzte Wort haben.
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Mindestlöhne, Abnahme prekärer Beschäftigung, Kräftemessen in Tarifkonflikten: Die Gewerkschaften sind so mächtig wie lange nicht mehr. Ver.di und Co. müssen sich trotzdem dringend selbst reformieren, sonst gilt für sie eine Boxerregel.
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Besitzt der Mensch seinen Job oder besitzt der Job den Menschen? Unsere Arbeit gleicht mehr denn je einer Scholle, an der wir uns krampfhaft festhalten.
Unsere Arbeitswelt hat sich mit der zunehmenden Vernetzung gravierend verändert – doch sie findet immer noch in alten Strukturen statt. So haben wir uns ein Mehr an Effizienz durch gravierende soziale Folgeprobleme erkauft.
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Es gibt kein Wunder am Arbeitsmarkt, stattdessen wächst der Niedriglohnsektor. Tarifpolitik allein kann allerdings nicht die Reparaturkolonne der Politik sein. Zeit für echte Reformen.