Auf dem Bundesparteitag hat die FDP den Umbau beschlossen, Philipp Rösler übernimmt das Zepter. Aus dem Stimmungstief ist die Partei dabei noch nicht. Bei den kommenden Wahlen müssen die Liberalen zeigen, dass der personelle und inhaltliche Neubeginn auch beim Wähler ankommt.
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In Zeiten, in denen es an verlässlichen Partnern für die FDP mangelt, täte die Partei gut daran, sich wieder für das Ideal der Freiheit einzusetzen. Das Dreikönigstreffen wäre ein guter Anfang, um endlich zu liefern.
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Die FDP befindet sich im freien Fall, weil sie die zentralen Werte des Liberalismus verraten hat. Wenn sie sich nicht darauf zurückbesinnt, hat die Partei ihre Existenzberechtigung verloren.
Der Mitgliederentscheid der Liberalen war ein richtiges und wichtiges Experiment. Jetzt gilt es, die Lehren aus dem Versuch zu ziehen, um die Partei und deren Entscheidungen um solch deliberativen Prozesse zu institutionalisieren.
Der Mitgliederentscheid ist gut und demokratisch. Doch wenn einer Partei die Diskussionskultur verlustig geht, muss die Situation eskalieren. Dennoch brauchen wir mehr Basisdemokratie in der FDP.
Vor vierzig Jahren hat die FDP mit den Freiburger Thesen die Weichen für eine liberale Zukunft gestellt. Heute sind ähnlich richtungsweisende Entscheidungen gefragt - doch die Partei scheut vor der eigenen Courage zurück.
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Guido Westerwelle wird qua Amt auch weiterhin das Gesicht der FDP bleiben. Ob sich Philipp Röslers junge Garde dagegen durchsetzen kann, hängt von zwei Faktoren ab: Können die Liberalen Erfolge innerhalb der Koalition verbuchen und den Wähler an der Urne überzeugen?