Change! Das war das Versprechen, das Barack Obama bei seinem Amtsantritt gegeben hatte. Doch bei den Zwischenwahlen haben die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus übernommen. Obama ist auf dem Boden der politischen Realität angekommen.
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Die amerikanische Finanzkrise ist mittlerweile ein handfestes Problem Europas. US-Präsident Obama mischt sich deshalb gerne mit guten Ratschlägen in die europäische Debatte ein – und verfolgt dabei auch eigennützige Interessen.
Zwei Jahre nach seinem euphorischen Wahlsieg ist Barack Obama auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Er wird realisieren, dass in Washington Pragmatismus gefragt ist, kein Idealismus. In den kommenden Jahren wird es vor allem darum gehen, die Wirtschaft zu festigen und Wechselwähler zu überzeugen.
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat zwei Hauptschuldige: BP und den Minerals Management Service. Die Unterabteilung des US-Innenministeriums ist durchdrungen von Korruption und kommt ihren umweltpolitischen Aufgaben nicht nach. Eine Reform ist dringend notwendig.
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Nach anfänglichem Schlingerkurs hat sich Obama mit seinem Krisenmanagement zur Ölkrise gefangen. Doch das Echo der vergangenen Monate wird die Regierung auch nach dem Stopp des Ölflusses und der Säuberung der Strände begleiten.
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Der mächtigste Mann der Welt ist machtlos im Kampf gegen die Ölpest vor den Küsten Amerikas. Was zunächst nur als eine Schwäche des amerikanischen Präsidenten Barack Obama erscheint, ist in Wahrheit ein Problem unserer Zeit. Ob Finanzkrise, Klimawandel oder Ölpest: Die politischen Anführer sind überfordert.
Er ist einer der ihren, aber er kann doch nicht nur sie vertreten: Barack Obama ist ein Präsident, der jenseits von Hautfarbe denkt und handelt. Damit sichert er sich politisch ab, die Probleme der schwarzen Unterschicht bleiben vorerst ungelöst.