Von einer Welt ohne Atomwaffen träumen Idealisten – doch der Atomwaffensperrvertrag stößt an die Grenzen der Realpolitik. Ob Israel, Iran, Nordkorea oder Pakistan: Die Sehnsucht nach der Bombe ist mindestens genauso groß, wie die Furcht vor ihr.
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Die iranische Nuklearkrise ist wieder voll im Gange. Doch es gibt Hoffnung: Assads Fall wird Teheran hart treffen und die starken Sanktionen gegen Iran wirken. Jetzt gehen die Menschen gegen das Regime auf die Straße.
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Die deutsche U-Boot-Lieferung an Israel ist skandalös. Nicht nur kostet sie den Steuerzahler 1,2 Milliarden Euro, auch der Sinn des Deals ist fragwürdig: Selbst die US-Geheimdienste glauben nicht an die iranische Bombe.
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Westliche Antworten auf das iranische Atomprogramm drehen sich im Kreise. Dabei gibt es realistische Lösungswege – sie sind nur äußerst unpopulär.
Die letzten Zweifel sind vom Tisch: Iran baut an einer Atombombe. Die Welt steht vor einem klassischen Dilemma.
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Das Festhalten Irans an seinem Atomprogramm dient einer Politik der Abschreckung. Erst wenn Sanktionen mit einem Dialog verknüpft werden, kann der Konflikt sinnvoll bearbeitet werden. Denn: Teheran hat durchaus das Interesse, mit den Amerikanern ins Geschäft zu kommen.
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"Der Iran wird die Bombe bauen", prophezeit Bestsellerautor Samuel Huntington. Statusdenken, die Politik Israels und seiner US-Verbündeten sind gute Gründe für das Regime in Teheran, atomare Bestrebungen fortzusetzen. Dabei handeln die Machthaber rationaler, als wir es ihnen zugestehen wollen.