Das "Worst-case scenario" mag sich niemand vorstellen. Atommächte wie Nordkorea und solche, die es werden wollen –etwa Iran – setzen ihre Programme unbeirrt fort. Die entscheidende Frage lautet: Können harte Sanktionen zu einer Entspannung führen oder befeuern sie nur eine anti-westliche Haltung und spielen so den Extremisten in die Hände?
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Westliche Antworten auf das iranische Atomprogramm drehen sich im Kreise. Dabei gibt es realistische Lösungswege – sie sind nur äußerst unpopulär.
Die letzten Zweifel sind vom Tisch: Iran baut an einer Atombombe. Die Welt steht vor einem klassischen Dilemma.
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Das Festhalten Irans an seinem Atomprogramm dient einer Politik der Abschreckung. Erst wenn Sanktionen mit einem Dialog verknüpft werden, kann der Konflikt sinnvoll bearbeitet werden. Denn: Teheran hat durchaus das Interesse, mit den Amerikanern ins Geschäft zu kommen.
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"Der Iran wird die Bombe bauen", prophezeit Bestsellerautor Samuel Huntington. Statusdenken, die Politik Israels und seiner US-Verbündeten sind gute Gründe für das Regime in Teheran, atomare Bestrebungen fortzusetzen. Dabei handeln die Machthaber rationaler, als wir es ihnen zugestehen wollen.
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Ex-CIA-Direktor Hayden erklärt einen Militärschlag für unaufhaltsam. Denn die vierte Runde der UN-Sanktionen gegen den Iran lässt wenig andere Möglichkeiten für ein End Game. Der Westen hat sich unnötig seiner Optionen beraubt.
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Die Linke glaubt, mit dem Mullah-Regime in Teheran kooperieren zu können. Sie irrt. Zu oft hat Präsident Ahmadinedschad betont, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen, zu oft hat er die Atomenergiebehörde an der Nase herumgeführt. Sogar Russland und China trauen der iranischen Regierung nicht mehr über den Weg.