Alles lässt sich ändern, bloß nicht die Menschen. Karl Marx

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I Don’t Like Mondays

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Im Frühjahr 2009 lief der Schüler Tim Kretschmer in Winnenden bei Stuttgart Amok. 15 Menschen starben, hunderte Schüler, Lehrer und Polizisten sind noch heute traumatisiert. Nach der Bluttat bleibt die Frage nach den Ursachen. Eine Spurensuche.

Hintergrund

Amokläufe an Schulen sind bis zum Ende des 20. Jahrhunderts nur selten aufgetreten sind. Einer der schlimmsten und ersten Amokläufe war ohne Weiteres in der Turnhalle des schottischen Dunblane 1996. Der Täter erschoss 16 Kinder, seine Lehrerin und beging anschließend Selbstmord. Die wohl bekanntesten Amokläufe an Schulen sind der Amoklauf von Erfurt 2002, von Emsdetten 2006 und von Winnenden im Jahr 2009.

In den meisten Fällen sehnen sich die Täter krankhaft nach Aufmerksamkeit und Annahme, teilweise handeln die Täter aus anderen, persönlichen Gründen. Es mögen die fehlenden sozialen Kontakte sein, die Erziehung und der Umgang der Familie oder einfach nur an der Persönlichkeit des Täters liegen. Sie stehen vor ihren schulischen und persönlichen Problemen, die sie meinen nicht bewältigen zu können.

Wie kann man in Zukunft solche tragischen Vorkommnisse vermeiden und warum kommt dieser Ausbruch von besinnungsloser Gewalt für die Opfer in der Regel ganz und gar überraschend? Es wird schwierig bleiben, solche Fragen abschließend zu beantworten, denn für die Täter ist der eigentliche Amoklauf der Höhepunkt eines jahrelangen geplanten und vorbereiteten Verlaufs, der hauptsächlich innerpsychisch verläuft.

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Stereotyp Amokläufer

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Der nette Junge von nebenan

Es heißt, Amokläufer seien Einzelgänger, würden von ihren Altersgenossen gehänselt und ausgeschlossen. Sie nähmen nicht am Schulleben teil und lebten gesellschaftlich isoliert. Dieses Bild führt in eine gefährliche Irre.

Das Zusammenspiel von Persönlichkeit, Umwelt und Medium

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Die tödliche Dreifaltigkeit

Aus einem problematischen Jugendlichen wird genauso wenig zwangsläufig ein Amokläufer wie aus einem Waffennarr. Auch allein mit der Persönlichkeit eines Menschen, lässt sich dessen Gewaltbereitschaft nicht erklären. Wenn diese Faktoren jedoch zusammen treffen, kann sich daraus eine gefährliche Mischung ergeben. Im Schlimmsten Fall endet diese in einem Blutbad.

Die Schuldfrage bei Amokläufen

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Wir müssen über Kevin reden

Eva ist die Mutter von Kevin, der tötet bei einem Amoklauf an seiner Schule ein Dutzend Menschen. In Briefen an ihren ebenfalls ermordeten Ehemann versucht sie die Bluttat zu verarbeiten. Und kommt zu einem schrecklichen Schluss: Kevin war von Geburt an böse.

Nach dem Winnenden-Amoklauf

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Tödliche Kombination – Was uns zu Killern macht

Ein Jahr ist seit dem Amoklauf von Winnenden vergangen. Es gibt keine geeigneten Maßnahmen, die solche Taten verhindern. Wir sind den Tätern schutzlos ausgeliefert.

Yoga zur Gewaltprävention

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Relax (Don't Do It)

Gestresste Schüler, überforderte Lehrer, Amokläufe. Die Situation an deutschen Schulen spitzt sich zu. Dass etwas passieren muss, liegt auf der Hand. Doch was?

 
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