„Pornografie gibt es bereits, seit der erste Höhlenmensch anzügliche Bilder an die Höhlenwand malte.“ Cindy Gallop
Das Zeitalter des Plastiks macht uns und unsere Umwelt krank. Mittlerweile finden sich Rückstände des Kunststoffs in unserem Blutplasma und in den Fischen, die sich das Meer mit riesigen Müllstrudeln teilen müssen. Weg mit dem Krankmacher!
Der durchschnittliche Italiener benötigt im Jahr 330 Plastiktüten. Im Schnitt benutzt er sie dann eine Stunde. Wir müssen jetzt handeln und dafür sorgen, dass zukünftig weniger als 20 Milliarden Plastiktüten jedes Jahr in Europa die Umwelt verschmutzen.
Was ist heiß an Plastik, außer dem Produktionsprozess und der Verbrennung? Plastik hat einiges gemeinsam mit Radioaktivität, Erdöl, Dioxin, Formaldehyd, Asbestfasern, Bioziden und vielem anderen mehr. Es geht ums Geld. Um die richtig großen Summen. Welche Rolle spielen da schon Umweltgefahr, Gesundheitsgefahr?
Kunststoff ist sicher, effizient und umweltschonend. Plastik ist ein nachhaltiger Werkstoff: Autos sparen Kraftstoff, Dämmstoffe senken den Energieverbrauch, Produkte lassen sich mit wenig Material sicher verpacken. Statt das Erdöl als Treibstoff zu verbrennen, sollte Kunststoff daraus werden, um wertvolle Energie zu sparen.
Für seinen Kinofilm "Plastic Planet" reiste Werner Boote mehrfach um die Welt. Er hat dabei eine beeindruckende Fülle an Beispielen und Material zusammengetragen: 700 Studien belegen die Gefährlichkeit von Plastik. Die Rückstände von Kunststoffen sind keineswegs nur eine Bedrohung für die Umwelt, sie sind eine direkte Gefahr für die Gesundheit der Menschen.