„Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.“ Karl Kraus
Basta! Wer als Politiker nicht auf den Tisch haut, wird nicht erhört: ob nun von der eigenen Partei oder dem Wahlvolk. Angela Merkel, Barack Obama, Nicolas Sarkozy – sie machen alle in der Krise nicht die beste Figur. Ob sie bei dem G 8-Gipfel zu sinnvollen Lösungen kommen? Es darf gezweifelt werden.
Der G8/G20-Gipfel Toronto entpuppte sich als teuer und ineffektiv. Dabei zeigen entschiedene Schritte einzelner Länder, dass die Weichen für wichtige Entscheidungen leider nicht mehr in internationaler Zusammenarbeit gestellt werden. Immerhin kann man so die Macht der Finanzlobby brechen.
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Vor dem Treffen der G20-Staaten kam der politische Nachwuchs auf dem G8/G20 Youth Summit zusammen. Die deutsche “Jugend-Kanzlerin”, Nicole Bogott, fordert von dem Gipfel der realen Entscheidungsträger: Gestaltet eure Modelle realistischer.
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Die weltweite Finanzkrise zeigt noch überall auf der Welt ihre hässliche Fratze. Um sie zu überwinden, müssen die Staaten dieser Welt gemeinsame Konzepte entwickeln. Dass in diesem Jahr die G8- und G20-Gipfel zeitgleich in Toronto stattfinden, hat daher hoffentlich mehr als nur symbolischen Charakter.
Gordon Brown Führungsschwäche zu unterstellen ist unsinnig. Denn die Amtszeit des Premiers ist überladen mit Problemen, für die der Schotte wenig kann.
Gordon Browns Aussichten auf einen Wahlsieg schwinden täglich, weil er kleinlich regiert, statt zu führen. Angela Merkel mag ängstlich auf Browns verzweifeltes Aufbäumen blicken, denn beide teilen dieselbe Schwäche: ihren Führungsstil.
Ist es Zufall, dass Angela Merkel in der Kritik steht, während Gordon Brown abgewählt wird? Mitnichten. Beide müssen lernen: Probleme zu lösen allein reicht nicht, um erfolgreich eine Nation zu führen.