Basta! Wer als Politiker nicht auf den Tisch haut, wird nicht erhört: ob nun von der eigenen Partei oder dem Wahlvolk. Angela Merkel, Barack Obama, Nicolas Sarkozy – sie machen alle in der Krise nicht die beste Figur. Ob sie bei dem G 8-Gipfel zu sinnvollen Lösungen kommen? Es darf gezweifelt werden.
Gordon Brown Führungsschwäche zu unterstellen ist unsinnig. Denn die Amtszeit des Premiers ist überladen mit Problemen, für die der Schotte wenig kann.
Gordon Browns Aussichten auf einen Wahlsieg schwinden täglich, weil er kleinlich regiert, statt zu führen. Angela Merkel mag ängstlich auf Browns verzweifeltes Aufbäumen blicken, denn beide teilen dieselbe Schwäche: ihren Führungsstil.
Ist es Zufall, dass Angela Merkel in der Kritik steht, während Gordon Brown abgewählt wird? Mitnichten. Beide müssen lernen: Probleme zu lösen allein reicht nicht, um erfolgreich eine Nation zu führen.