„Der Mensch kann nicht in einem einzelnen Lebensbereich recht tun, während er in irgend einem anderen unrecht tut.“ Mahatma Gandhi
Griechenlands Premier Giorgos Papandreou will die Konservativen ins Boot holen, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit des Landes abzuwenden. Doch was macht der Rest der EU? An den Details einer Umschuldung scheiden sich die Geister.
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Die Krise um Griechenlands Staatsschulden nimmt kein Ende – umso schlimmer, dass die Bundesregierung lediglich halbgare Lösungen bietet.
Die Herabstufung Frankreichs durch die Rating-Agentur Standard & Poor’s ist ein Fanal für Paris und die gesamte Union. Die bisherige Industriepolitik des Landes wird damit gebrandmarkt. Doch die Märkte fordern mehr Europa, nicht weniger.
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Während man die Wirtschaft vor 60 Jahren noch mit einer Maschine erläutern konnte, ist sie heute zu komplex für den Normalbürger geworden. Die Politik hat ein Problem, wenn die Bürger ihre Entscheidungen nicht mehr verstehen können.
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Die Euro-Krise kann nur durch ein entschiedenes Handeln der Regierungen eingedämmt werden: Dazu müssen Merkel und Sarkozy den Attacken der Investoren die Stirn bieten – und dabei ein Werkzeug nutzen, das eigentlich schon vom Tisch war.
Rettungsmaßnahmen für den Euro sind chronisch ungeeignet: zu langfristig, um akute Probleme zu lösen – und zu verwässert, um mehr als nur Symptome der Krise zu bekämpfen. Die direkteste Konsequenz des Rettungsgipfels: mehr Treffen, mehr Pressekonferenzen.
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Die gegenwärtige Krise wird recht unterschiedlich bezeichnet: Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Verschuldungskrise, Euro-Krise, EU-Krise. Offenbar funktioniert gar nichts mehr.