„Ich rede am liebsten mit Kindern; denn von ihnen darf man doch hoffen, dass sie einmal Vernunft-Wesen werden. “ Søren Kierkegaard
Die neue griechische Regierung unter Andonis Samaras soll die drohende Zahlungsunfähigkeit des Landes abwenden. Doch während die eigene Bevölkerung gegen die Sparauflagen protestiert, scheiden sich in der EU die Geister über den richtigen Weg aus der Krise.
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Das Image der Deutschen in Griechenland ist so unwichtig wie das Image der Griechen in Deutschland. Um die Probleme zu lösen, müssen sich beide Seiten zu längst überfälligen Eingeständnissen durchringen – auch wenn sie schmerzhaft sind.
Ein Schuldenschnitt für Griechenland würde das falsche Signal senden. Aber es gibt eine Alternative, in der die Drachme eine Rolle spielt und Athen dennoch in der Euro-Zone verbleiben könnte.
In der Krise agiert die Politik kopflos. Kein Wunder, dass die Europäische Zentralbank daher glaubwürdiger geworden ist als die Politiker.
Ohne den Staat geht nichts mehr, oder? Tatsächlich ist es so, dass wir das Problem auf diese Weise nur scheinbar lösen, denn wie bei einem Puzzle muss das Gesamtbild stimmen.
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Das Auseinanderbrechen der Euro-Zone wird derzeit so heftig debattiert wie nie. Doch alle möglichen Szenarien einer Auflösung bergen immense Risiken und Kosten – vor allem ein deutscher Alleingang.
Griechenlands politisches System krankt an einem Rechts-Links-Dualismus. Die neue griechische Regierung hat jetzt die Chance, das Land zur einstigen politischen Mitte zurückzuführen.