Die Rente ist sicher. Norbert Blüm

Hintergrund

In der Mitte gefangen

Big_0ccc15ccc0

Die CDU versteht sich selbst als einzig verbliebene Volkspartei. Doch wird Sie diesem Anspruch immer weniger gerecht – Angela Merkel hat die Flügel der Partei gestutzt.

Hintergrund

Vor dem Hintergrund einer sich rasant verändernden Welt, die auf Tempo, Veränderung und Wandel geeicht ist, wächst zwar die Sehnsucht nach dem Bewahrenden. Theoretisch sind die Zeiten daher ideal für eine konservative Bewegung. Doch wer wüsste schon zu benennen, worin das unterscheidend Konservative besteht? Neuerdings reklamieren selbst Grüne Politikerinnen die wertkonservative Bürgerlichkeit für sich.

Nachdem viele Grundsatzdebatten und -schlachten heute geschlagen sind, nennt sich der CDU-Gemischtwarenladen, der zum Vorschein kommt, „moderner Konservativismus“: Die Union will „Vertrauen in die Familien setzen“ und zugleich „für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ eintreten. Die Partei will ihr Profil auch mit den Flügeln stärken, dem sozialen, dem wirtschaftsliberalen, dem konservativen und auch dem wertkonservativen. Obendrein will sie aber auch noch die „Kernklientel“ mit den Christen stärken – auch wenn die Kanzlerin in der Fernsehdebatte vor der letzten Wahl das Wort „christlich“ nicht ein einziges Mal benutzt hat.

Und so ist der Anteil der Unions-Stammanhänger von ehemals 83 fast kontinuierlich auf unter 50 Prozent gesunken. Das heißt, die Union muss mittlerweile etwa jeden zweiten ihrer potenziellen Wähler neu überzeugen. Angela Merkel treibt munter die Sozialdemokratisierung der CDU voran und setzt auf den Staat statt den Bürger. Das konservative Element ist vom Alleinstellungsmerkmal der Union zu einem Polit-Accessoire fast aller Parteien geworden.

zurück

Konservatives Manifest der WerteUnion Deutschland

Medium_41325b58a1

Deutschland ist ungeeignet zur Aufnahme von Asylbewerbern

Als dicht besiedeltes Industrieland ist Deutschland ungeeignet zur Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Ihre Aufnahme ist auch ethisch unvertretbar, denn sie ist viel aufwändiger als die Unterbringung im sicheren Ausland. Lesen Sie hier das Manifest der WerteUnion Deutschland.

„Bildet endlich eine Regierung!“

Medium_9e5d4782d5

Merkel gibt den Markenkern ihrer Partei auf

Eine Kanzlerin und Parteivorsitzende, die den Markenkern ihrer Partei preisgibt, bekommt Probleme. Wenn die Union wieder zu alter Stärke finden will, muss sie auch dem konservativen und wirtschaftsliberalen Teil ihrer Anhänger Angebote unterbreiten müssen. Dies dürfte in einer neuen Groko mit sozialdemokratischem Antlitz nicht leichter fallen.

Medium_0dd9339237

Politiker

Ansgar Lange
21.02.2018

Der Ausverkauf der CDU

Medium_040f57d8c7

"Na wenigstens behalten wir noch das Kanzleramt"

n Berlin sind die Würfel gefallen. Nicht zugunsten der Union, sondern deutlich zu den Konditionen der SPD. Die GroKo steht, die Ministerämter sind verteilt. Jetzt entscheidet die SPD-Basis, ob die Große Koalition in Berlin weiter regieren wird.

Der spektakuläre Niedergang der CDU

Medium_523446bafa

Die CDU braucht dringend eine Erneuerung ohne Merkel

Den Unionsparteien sind wesentliche Werte abhandengekommen, u. zw. keine Äußerlichkeiten, sondern Werte, deren Vernachlässigung, ja Streichung durch die Merkel-Führung die Union von Grund auf verändert haben. Und sie haben dazu geführt, daß CDU und CSU scharenweise Mitglieder verloren und damit letztlich die Gründung der AfD verursacht haben.

CDU: „Ich wollte etwas bewegen"

Medium_523446bafa

Ideologische Kluft zwischen CDU-Mitgliedern und ihrer Partei

Die CDU-Mitglieder haben im Zeitverlauf ein anderes Selbstbild ihrer Mitgliedschaft entwickelt. Bis in die 1990er Jahre sahen sich Mitglieder eher in der Rolle einer „Karteileiche”. mittlerweile sehen sich große Teile der Mitglieder nicht nur als passive Unterstützer, sondern als aktive Mitarbeiter.

Die neue Macht des Bundespräsidenten

Medium_ea81360b92

Die Stunde des Frank-Walter Steinmeier

Eine kleine List der Geschichte hat Steinmeier vorübergehend zum Herrn des Verfahrens gemacht. Angela Merkel, seine einstige Dienstherrin, ist auf einmal seine Magd. Steinmeier kann entscheiden, wem er den Auftrag gibt, eine Regierung zu bilden. Man darf annehmen, dass er Präsident genug ist, der Versuchung zu widerstehen, es der eben noch alternativlosen Angela Merkel heimzuzahlen.

 
meistgelesen / meistkommentiert