„Zweifellos hat es perfekte Morde gegeben, sonst wüsste man ja etwas von ihnen.“ Sir Alfred Hitchcock
Die von El Kaida rekrutierten Terroristen sind längst nicht mehr nur in Afghanistan und Pakistan zu suchen. Spätestens seit dem beinahe geglückten Attentat auf ein US-Flugzeug vor wenigen Wochen ist auch der Jemen im Visier der Ermittler. Wie verteidigt man sich gegen einen Feind, der kaum noch über feste Strukturen verfügt und stattdessen den Export seiner Ideologie perfektioniert hat?
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Die Sprache des Islam ist revolutionär – und für politische Zwecke zu gebrauchen. Um den globalen Dschihad zu befeuern, sucht El Kaida jedoch nicht nur im Koran nach Argumenten, sondern auch in der islamischen Geschichte.
Die Erfahrungen im Anti-Terror-Kampf zeigen: Militärische Logik hilft im Kampf gegen islamistische Gewalt nicht weiter. Im Gegenteil: Sie erzeugt nur weitere Brandherde.
Wer Terrorismus bekämpfen will, der muss sich um die Köpfe und Herzen der Menschen bemühen. In der Globalisierung mit ihrer Perspektive eines besseren Lebens liegt der Schlüssel für den Erfolg - das sollte vor allem Europa verstehen.
Die Entwicklungen in Somalia und Jemen lehren den Westen: Sicherheits- und entwicklungspolitische Ansätze müssen im Kampf gegen Terrorismus besser vernetzt werden - und zwar ganz ohne Ideologie.
Neue Ideen und mehr Engagement sind gefragt im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Ein Präventionsprogramm und ein Stück mehr Realismus könnten helfen, ein Jahrzehnt der Angst zu verhindern.
Der vereitelte Detroit-Anschlag hat gezeigt, dass selbst die strengsten Sicherheitskontrollen nicht ausreichen werden, jede Bedrohung durch Terroranschläge zu verhindern. Auch der sogenannte Krieg gegen den Terrorismus hat die potenziellen Gefahren, vor denen die Menschheit steht, nicht nachhaltig verringert.