Die Welt ist so groß, dass alle Irrtümer darin Platz haben. Rudolf Augstein

Deutschland, dein Krieg

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Deutsche Bomben, Dutzende tote Zivilisten – das Kunduz-Bombardement am 4. September 2009 machte den Einsatz in Afghanistan endgültig zum Krieg. Verteidigungsminister Guttenberg erbte damals einen Skandal, der politisch noch lange nicht aufgearbeitet ist.

Hintergrund

Guttenberg auf Truppenbesuch

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Gut, Guter, Guttenberg

Die Kritik am angeblichen Showbesuch des Verteidigungsministers ist unberechtigt und scheinheilig. Gerade die, die sich am weitesten aus dem Fenster lehnen, bedienen sich selbst der Inszenierung. Diese, und das zeigt der Besuch in Afghanistan, hat bislang auch noch niemandem geschadet.

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Journalist

Jost Kaiser
15.12.2010

Die Bundeswehr in Afghanistan

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Lizenz zum Abwarten

Immer noch drucksen deutsche Politiker, wenn es um die Frage geht, ob deutsche Soldaten in Afghanistan töten dürfen. Der Skandal um zivile Opfer beim Luftschlag von Kunduz verschleiert das Dilemma, mit dem sich deutsche Militärs jeden Tag konfrontiert sehen.

zu Guttenbergs Kurswechsel

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Volle Kraft zurück

Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg hat in der Kunduz-Affäre das Ruder herum gerissen und schlägt einen neuen Kurs ein. Auch wenn seine Richtungswechsel intellektuell unüberschaubar sind, kann er sich bei der Navigation an das politische Firmament halten. So gerne die Opposition auch Mann über Bord hören würde.

Guttenberg in Erklärungsnot

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Es besteht Wahrheitspflicht

Showdown am 22. April: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss vor den Untersuchungsausschuss. Nach den Aussagen des Generalinspekteurs Schneiderhan und des Staatssekretärs Wichert ist der CSU-Politiker am Zug. Es ist fraglich, ob zu Guttenberg überhaupt noch tragbar ist.

Untersuchungen in Berlin

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Zu Guttenberg bleibt Superminister

Karl-Theodor zu Guttenberg ist Pop. Daran wird auch die Kunduz-Affäre nichts ändern. Denn in der Tat gibt es bislang wenig Handfestes.

Guttenberg und das Kunduz-Bombardement

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Den Mund zu früh aufgemacht

Baron zu Guttenberg hat das Kunduz-Bombardement und die nachfolgende Aufklärung bislang mit einem Adelsbonus gut überstanden. Dabei machte der Verteidigungsminister zu früh und schlecht informiert den Mund auf.

 
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