„Natürlich muss die Gesellschaft beim Thema Zuwanderung auch einen gesunden Egoismus an den Tag legen.“ Götz Widmann
Die NPD ist ein hartnäckiger Schmutzfleck auf dem ansonsten makellos gewienerten Lack der Demokratie. Immer wieder wird ein Verbot der bekennenden Rechtsextremen gefordert. Doch der erste Versuch 2003 scheiterte und Kritiker halten es ohnehin für sinnlos.
Seit über zehn Jahren diskutiert die Politik nun schon über Sinn und Zweck eines NPD-Verbots. Wegen der anstehenden Wahlen wird die Debatte für bornierte parteipolitische Scharmützel missbraucht.
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Die Verbotsdebatte darf nicht der Stimmungsdemokratie geopfert werden. Gerade weil auf der anderen Seite nicht nur Dummheit herrscht, muss mit mehr Klugheit gegen sie vorgegangen werden.
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Wollen wir eine offene neo-nationalsozialistische Partei wirklich weiter dulden? Statt salopp daherzureden, sollte der Bund den Verbotsantrag der Länder unterstützen – sie sind tagtäglich mit der NPD konfrontiert.
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Der Vorwurf an die FDP, sie würde die NPD verharmlosen, ist nicht nachvollziehbar. Wir haben die besseren Argumente. Das aktuelle Tempo beim Verbotsverfahren zielt nur auf die Bundestagswahl ab.
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Deutschland tut sich mehr als schwer damit, verfassungsfeindlichen Nazis das organisierte Handwerk zu legen. Die NPD freut’s. In Österreich ist man da zu Recht radikaler.
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Ohne neue Munition ziehen die Länder vors Verfassungsgericht, um ihr Scheitern von damals zu revidieren. Fünf Punkte gegen diesen Aktionismus.