Wenn ich träumen will, gehe ich schlafen. Sahra Wagenknecht

Hintergrund

Geteiltes Leid

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Die großen christlichen Strömungen im Land bleiben uneins. Seit der Papst die evangelische Kirche als bloße „kirchliche Gemeinschaft“ bezeichnet hat, sind die Fronten verhärtet. Dabei sind ökumenisch engagierte Christen der Überzeugung, dass es genügend Gemeinsamkeiten gibt.

Hintergrund

Die Einigung und Kooperation der verschiedenen christlichen Kirchen ist das Ziel der Ökumene. Diese Idee ist tief im Christentum verwurzelt. Beginnend mit den Konzilien der Frühchristen wurde die Idee weiter getragen. Besonders im 19.Jahrhundert formierten sich mehrere Gruppen und Organisationen. Die Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910 beeinflusste maßgeblich die weitere Entwicklung der ökumenischen Bewegung und beschäftigt sich noch heute mit den Inhalten der christlichen Mission.

Offizielle Vertretung ist heutzutage der Ökumenische Rat der Kirchen, in welchem sich 349 Kirchen zusammengeschlossen haben. Obwohl eine Zusammenarbeit besteht, ist die Römisch-Katholische Kirche kein Mitglied. In Deutschland wird der Ökumenische Kirchentag vom Deutschen Evangelischen Kirchentag und vom Zentralkomitee der Katholiken organisiert. Bisher fand das Treffen zwei Mal – 2003 in Berlin und 2010 in München – statt und zog tausende Gläubige der zwei größten deutschen Konfessionen an.

Besonders weiter getragen wird die ökumenische Idee durch die Communauté de Taizé. Der französische Männerorden organisiert seit Jahren Jugendtreffen, bei denen junge Menschen aus aller Welt zusammen beten, lernen und arbeiten. Jedoch ist die Situation der ökumenischen Bewegung nicht immer so entspannt wie bei diesen Treffen. Innerhalb der Bewegung gibt es Unstimmigkeiten, da sich die – teilweise unklaren – Zielstellungen der Bewegung nicht immer mit den jeweiligen Überzeugungen der Mitgliedskirchen vereinbaren lassen.

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