„Wer weiß, wie Gesetze und Würste zu Stande kommen, kann nachts nicht mehr ruhig schlafen.“ Otto von Bismarck
Vor der UN-Vollversammlung will die PLO-Führung über die Zukunft des Staates Palästina abstimmen lassen - und riskiert dabei den Bruch mit Israel. Der Nahost-Prozess droht, zum jüngsten Opfer des arabischen Frühlings zu werden.
Vor der UN-Vollversammlung will Palästina zum 194. Staat werden. Israel warnt vor den Gefahren. Dabei ist die Anerkennung das Beste, was beiden Seiten passieren kann: Es bringt die eingeschlafenen Verhandlungen auf eine neue Ebene.
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Die Bemühungen der Palästinenser um Anerkennung vor der UN dürften das Ende des Friedensprozesses bedeuten. Die Aktion kennt nur Verlierer: Israel, weil es global isoliert würde. Und Palästina, das als lebensunfähiger Staat in die Katastrophe schlittert.
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Die Anerkennung eines palästinensischen Staates ist ein Gebot der Menschlichkeit. Doch der Nahost-Konflikt belegt die Einseitigkeit westlicher Politik. Palästina ruft um Hilfe – und wir antworten darauf mit weiteren Forderungen.
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Die deutsche Israelpolitik behindert den Friedensprozess. Solange die Regierung in Tel Aviv von der internationalen Gemeinschaft nicht zur Politik eines gerechten Friedens gedrängt wird, ist eine Beendigung des Konflikts illusorisch.
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Der Nahost-Friedensprozess kennt viele Hürden. Die geplante Abstimmung vor der UN-Vollversammlung ist eine besonders große. Sie treibt einen Keil zwischen Israel und Palästina und könnte die nächste Welle der Gewalt einläuten.
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Palästinenserpräsident Abbas verbaut den Weg zum Frieden. Mit seinen Forderungen nach Anerkennung durch die UN spielt er mit dem Feuer und legt den Grundstein für neue Gewalt - und all das für reine Symbolpolitik.