„Bisher nährte sich der Facebook-Mythos noch vom Ursprungsleichtsinn einer Cocktailparty.“ Matthias Matussek
Der politische Islam ist die große Unbekannte der Weltpolitik. Beschränkt er sich auf nationalstaatliche Kontexte? Oder geht es gar um die globale Umma? Antworten auf eine politische Glaubensfrage der etwas anderen Art.
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Der Islam gehört zu Deutschland. Doch immer öfter werden Muslime von Organisationen vertreten, die eigentlich ganz andere Interessen verfolgen – und zurück wollen in eine Welt des Patriarchats. Das darf die Regierung nicht mitmachen.
Im September hat die Türkei mit 57,9 zu 42,1 Prozent der Stimmen in einer Volksabstimmung einem Reformpaket mit 26 beabsichtigten Verfassungsänderungen zugestimmt. Dieses Ergebnis wurde von der amtierenden AKP freudig begrüßt – als wichtiger Schritt in Richtung der Demokratisierung des Landes. Diese Annahme ist falsch.
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Die deutsche Nachkriegsgeschichte könnte ein Beispiel dafür sein, wie der Westen heutzutage mit dem Islamismus umgehen könnte: Er muss ein glaubwürdiges Versprechen geben, dass er ein besseres Leben zu bieten hat.