„Es gibt keinen Grund, zu denken, dass wir Menschen besonders gut darin sind, Moralvorstellungen umzusetzen.“ Ronald C. Arkin
Fetisch bedeutet Hingabe an geliebte Gegenstände, Macht und Ohnmacht, Rollenspiel und Kontrollverlust. In den großen deutschen Städten kriegt die Szene seit Jahren regen Zulauf. Von der Lust auf Schmerz, Lack und Leder. Und auch die Pop-Kultur bedient die Lust am Fetisch.
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Blümchensex hat ausgedient, extravagante Praktiken gehören längst zum Standardrepertoire in deutschen Schlafzimmern. Lackierte Fußnägel in Ledersandalen, Gaffer-Tapes und Haare bis in die Kniekehlen steigern die Wolllust bis ins Unermessliche.
Wenn jemand sein Interesse für BDSM erkennt, möchte er schnell einen passenden Gegenspieler dazu kennenlernen. Das ist nicht immer leichter, aber so schwer auch wieder nicht. Matthias T. J. Grimme, Autor des SM-Handbuchs, erklärt, warum man bei Erstkontakten nicht gleich seine Einschränkung auf grüngestreifte Gummiseile offenbaren sollte.