Seit Jahren setzen die Rechtsextremen stumpf auf die Jugend. Bei den Bundestagswahlen hatten sie damit keinen Erfolg. Noch nicht. Denn im Alltag ist die braune Kultur längst angekommen.
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Die Morde der Zwickauer Terrorzelle haben gezeigt, dass die Sicherheitsbehörden die wahre Gefahr verschlafen haben. Jetzt gilt es, das System besonnen zu reformieren. Ein Drei-Punkte-Plan.
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Nicht die Zivilgesellschaft hat im Kampf gegen den rechten Terror versagt, sondern die Politik. Sie hat die Gefahr verkannt, eindeutige Indizien missachtet sowie rechte Strukturen durch Steuergelder mitfinanziert. Mit einem Verbot des politischen Arms des Rechtsextremismus, der NPD, möchte sie es sich jetzt einfach machen.
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Mit Trauer und Wut ist es nach den rechtsextrem motivierten Morden nicht getan. Es geht um die Opfer, deren Angehörige, den Rechtsstaat und das Ansehen Deutschlands in der Welt. Auch deshalb muss jetzt Aktionismus vermieden werden.
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Das Problem Rechtsextremismus in Deutschland ist schon lange bekannt. Bleibt die Frage, warum es noch nicht gelöst wurde.
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Die Neonazi-Morde sind ein Hinweis auf massives Scheitern der Verantwortlichen. Politik, Ermittler, Behörden und Wissenschaftler haben kollektiv versagt. Vier Thesen.
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Die Taten der rechtsextremen Mörder aus Zwickau zeugen von einem verstörten Weltbild. Besonders deutlich wird das in ihrer Verwendung von Cartoon-Bildern zur Illustration ihrer Ideologie.