Ein Präsident ist wie ein Friedhofswächter: er hat viele Leute unter sich, aber keiner hört zu. Bill Clinton

Hintergrund

Eine unberechenbare Splitterpartei?

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Die Niederlage gegen Obama hat die Republikaner in eine Depression gestürzt. Verunsichert steht die Partei vor der Wahl: Opposition gegen Obama um jeden Preis? Oder Kooperation mit ihm zum Wohle des Landes? Die Gesundheitsreform ist das erste Thema, das die Republikaner gegen den Präsidenten vereint. Aber sie ist auch das einzige. Zersplittert die Obama-Frage jetzt gar die Partei?

Hintergrund

Die Niederlage 2008 hat die US-Republikaner schwer getroffen: Barack Obama konnte sich klar gegen ihren Kandidaten John McCain durchsetzen – die Wähler wollten den politischen Wechsel. Seitdem sucht die Partei nach dem richtigen Kurs und einer neuen Führung.

Die Republikaner stehen nun vor der Wahl: Sollen sie auf Fundamentalopposition zu Obamas Regierung gehen oder aus Verantwortung gegenüber dem Land mit den Demokraten punktuell zusammenarbeiten? Die Gesundheitsreform ist das erste Thema, das die Republikaner gegen Präsident Obama vereint. Aber die Partei braucht eine breitere gemeinsame Basis, um eines Tages wieder Mehrheiten im Kongress – und 2012 den Präsidenten zu stellen. Es bleibt abzuwarten, welche Strategie sie langfristig verfolgt. Die US-Republikaner nach der Wahl – eine unberechenbare Partei?

Die Umfragen weisen den konservativen Radiomoderator Rush Limbaugh als einflussreichsten Republikaner aus. Der Parteivorsitzende Michael Steele ist nur etwa 40 Prozent seiner eigenen Mitglieder bekannt. Ex-Vizepräsident Dick Cheney schwingt sich in der Öffentlichkeit zum Chefkritiker von Obamas Außenpolitik auf, Sarah Palin verwirrt über ihre Zukunftspläne und der pragmatische Flügel fordert eine Rückbesinnung auf die Politik von Ronald Reagan. Die US-Republikaner nach der Wahl – eine Splitterpartei?

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