Geboren wurde die "Bielefeld-Verschwörung" 1994 auf einer Studentenparty. Seither hat sie einen Siegeszug durch das Internet hingelegt mit der Behauptung: "Bielefeld gibt es nicht." Es ranken sich die unterschiedlichsten Ideen, Theorien und Legenden um die "Bielefeld-Verschwörung", denen neben der Suche nach der Wahrheit vor allem eines gemein ist: Humor.
Wir dürfen uns nicht in die Irre führen lassen, schreibt Produzent Fabio Magnifico: Bielefeld gibt es nicht. Der Bürgermeister behauptet zwar das Gegenteil, aber nur, weil er selbst Teil der Verschwörung ist. Den "ultimativen" Beweis soll nun Magnificos neuer Film über die Stadt liefern. Doch der Regisseur meldet selbst Zweifel an: "Bin ich nicht vielleicht selbst auch ein Teil dieser Verschwörung?"
Auch wenn sich die "Bielefeld-Verschwörung" seit 15 Jahren im Internet hält: 325.000 Einwohner halten tapfer dagegen. Ihr neuer Bürgermeister Pit Clausen sagt: "Von wegen getarnte Kulisse für geheime Machenschaften - diese Stadt ist Wirklichkeit."