Wenn im Land von Politik die Rede ist, wenn auf Politik geblickt wird, dann ist Berlin gemeint, sind die Augen auf das politische Treiben der Hauptstadt gerichtet. Dabei wird Politik in der Fläche gemacht, in den Ländern, in den Städten und auf den Dörfern.
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Bürger-Workshops, nette Nachbarn und Stadtteilkümmerer – vor Ort werden die wahren Probleme gelöst.
Nur kulturell ist Berlin zur Weltmetropole geworden. Die politischen Visionen haben sich nicht erfüllt. Wer das kritisiert, lässt außer Acht, dass der Kalte Krieg vorbei ist.
Der Berliner Politbetrieb tanzt zu häufig nach der Pfeife der Medien. Wer die Hauptstadt deswegen kritisiert, übersieht den Zeitgeist.
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Nicht was in Berlin erdacht wird, prägt das Land. Die Städte in der Fläche sind die Brenngläser und Knotenpunkte der Gesellschaft. Hier ist Politik greifbar, nicht in den Prachtbauten an der Spree.
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Wenn Unzufriedenheit herrscht, dann nicht, weil Politiker heute schlechter sind als früher. Sie sind oftmals Getriebene. Erst recht müssen sie sich den zahlreichen demokratischen Herausforderungen stellen. Auch die Medien sind in der Verantwortung.
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In Berlin ist die Republik oberflächlicher geworden. Zeit, sich an die alte Bundeshauptstadt Bonn zu erinnern.