Ein in den USA produziertes Hass-Video verspottet den Propheten Mohammed und schon steht die arabische Welt Kopf. Botschaften brennen, Botschafter sterben. Die Blumen des Arabischen Frühlings haben wir uns anders vorgestellt.
Antiwestliche Proteste sind nicht alles: Erstmals drückt sich die neue Freiheit im arabischen Raum auch in Demonstrationen und Karikaturen gegen Extremisten aus.
Trotz vereinzelter Proteste gegen das Mohammed-Video ist Kairo nicht Teheran. Um den Zustand der ägyptischen Demokratie müssen wir uns trotzdem sorgen.
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Radikale Wortführer schlagen in der arabischen Welt Alarm und Tausende folgen – Gewalt inbegriffen. Doch der zivile Widerstand gegen die Hass-Prediger wächst.
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Wenn es knallt, laufen Hunde davon und Journalisten hin. Die Berichterstattung über die Proteste in der arabischen Welt zeigt, dass die Journalisten es besser den Vierbeinern gleichgetan hätten.
Die gewaltsamen Proteste gegen das Mohammed-Video waren weder spontan noch tatsächlich durch Hass auf die USA motiviert. Eine Brigade von Krawall-Kids hat sich vor den Karren der ägyptischen Innenpolitik spannen lassen.