„Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.“ Marcus Tullius Cicero
E. L. James’ Sadomaso-Softporno-Fantasie Shades of Grey bricht alle Verkaufsrekorde – und erfreut sich besonders bei Frauen großer Beliebtheit. Ist die weibliche Emanzipation gefährdet?
Das Buch Shades of Grey ist nicht der Untergang des Feminismus, auch wenn es auf den ersten Blick so scheinen mag. Tatsächlich verfügt die Hauptfigur über eine Menge Macht und zögert nicht, diese einzusetzen.
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„Shades of Grey“ ist nicht Ausdruck großer Kultur. Aber das Buch ist ein perfekter Spiegel unserer Gesellschaft.
„Shades of Grey“ bietet zwar ein wenig Eskapismus, dafür aber auch veraltete Rollenvorstellungen. Trotzdem könnte das als „Frauenporno“ beworbene Buch positive Effekte haben.
Shades of Grey schockt nicht mehr – dafür hat bereits Charlotte Roche mit ihren Romanen gesorgt. Selbst Alice Schwarzer bleibt entspannt. Viel spannender ist doch, welche erotischen Ergüsse als Nächstes kommen.
„Shades of Grey“ wird in der SM-Szene zwar gelesen, aber es gibt bessere Bücher zum Thema. Neulinge sollten das Buch allerdings auf keinen Fall als Anleitung zum Nachspielen verwenden.
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Sexuell völlig frei, sehnen sich die Protagonisten in „Shades of Grey“ letztendlich doch nach Liebe und Vertrauen. Die weibliche Emanzipation gefährdet das nicht, dafür sind jetzt die Männer gefragt.