Man kann sie nicht ignorieren: Die Zeitung mit den vier Lettern hat ihren festen Platz im Medienkanon der Republik. Keine wird häufiger gelesen, keine öfter verdammt. Das siebte Jahrzehnt Bild bricht an.
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„Bild“ ist nicht der Quotenrenner unter den Beschwerden beim Deutschen Presserat. Oft überschreitet „Bild“ ganz bewusst die Linie des Erlaubten. Presserat und „Bild“ stehen deshalb in einer ständigen, durchaus konstruktiven Diskussion.
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Die „Bild“ in jedem deutschen Briefkasten? Eine selbstbewusste Haltung: Wir sind „Bild“! Und ja, sie ist noch immer Sprachrohr der Massen: auch weil sie an die Interessen der Leser denkt und nicht an das, was ein paar Tausend Journalisten für wichtig halten.
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Gerade Journalisten messen der „Bild“-Zeitung große Bedeutung zu, nicht nur Politiker und Showbiz-Größen. Die „Bild“ ist im Alter milder geworden, wenn auch nicht sanft.
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Der „Bild“-Nimbus ist angekratzt – die wirklich wichtigen Themen werden längst von anderen besetzt. Gleichzeitig ist der Boulevard dank Facebook und Co. allgegenwärtig. Ob es einen 100. Geburtstag geben wird?
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Die Welt dreht sich weiter, und einzig die „Bild“ bleibt sich treu. Als selbst ernanntes Sprachrohr des Mainstream operiert das Blatt im Grenzbereich zwischen Journalismus, Eigeninteresse und PR.
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Die Bild-Zeitung ist und bleibt Leitmedium. Sie profitiert dabei von der offensichtlichen Schwäche der Konkurrenz, denn im deutschen Medienkosmos ist einiges durcheinandergeraten.