Beten als Kulturtechnik scheint aus der Zeit gefallen – nimmt der Glaube an Gott und Religiosität im Allgemeinen doch in den Industrienationen stetig ab. Doch was bedeutet das Gebet für das Menschsein? Was lernen wir im stillen Zwiegespräch mit uns selbst?
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Was passiert im Gehirn, wenn Gläubige versuchen, mit ihrem Gott zu kommunizieren? Glaube zeigt sich, ist eine Frage der Übung.
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Man muss keiner Konfession angehören, um religiös zu sein. Auch wenn sich Religion verändert, so scheint das individuelle religiöse Befinden eine Grundkonstante der Menschheit zu sein.
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Das Zwiegespräch mit Gott lehrt einen Geduld, im Frieden zu sein und nie den Mut zu verlieren.
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Gott erhört uns nicht immer, wie wir es uns wünschen, aber immer so, dass es gut für uns ist. Denn wenn die Seele Luft ablassen muss, dann braucht jeder einen Freund, der zuhört.
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Das Gebet darf nicht Episode bleiben, es soll vielmehr beharrlich, hartnäckig, ja zudringlich sein. Wir dürfen das, weil Gott ein uns naher und persönlicher Gott ist; ein Vater.
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Es muss kein konzentriertes Miteinander-Reden sein. Der Small Talk mit Gott ist bereits die Spende des Kostbarsten, was wir haben: unserer Zeit.