Korruption im politischen Betrieb ist nach wie vor ein pikantes Thema: Verschiedene Affären haben dem Bild von Politikern massiv geschadet; weiterhin gelten für die Legislative deutlich laxere Regeln als für Exekutive und Judikative; eine entsprechende UN-Konvention wurde bislang nicht ratifiziert. Eine transparente Gesellschaft aber muss offen mit dem Thema Korruption umgehen. Warum tut sich die Politik so schwer? Könnte ein Ausweg sein, Politiker deutlich besser zu bezahlen?
Wie Wurst gemacht wird, will keiner wissen. Wie Politik finanziert wird, oft auch nicht. Es wäre endlich an der Zeit, offen über die Praxis des Sponsorings zu debattieren.
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Von der Politik fühlen sich innerlich zerrissene Menschen so angezogen, wie Fliegen von einem verwesenden Kadaver. Der Kampf gegen Korruption ist ärgerlich, aber notwendig.
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Was korrupt ist und was nicht, bestimmt der Zeitgeist mit. Entscheidend ist die Tat im Auge des Betrachters. Im engen Sinne käuflich sind deutsche Politiker derzeit selten.
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Direkte Korruption ist selten, indirekte die Regel. Höhere Bezahlung von Politikern hilft kaum, bessere Alterssicherungen und Berufsverbote müssen her.
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Wer reich werden will, wird Bankier oder Rüstungshändler – nicht Politiker. Die meisten Menschen in der Politik sind also ehrlich, nicht geldgeil. Fünf Gründe, warum Korruption dennoch ein weit verbreitetes Phänomen ist.
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Deutschland muss die UN-Konvention gegen Korruption endlich umsetzen. Es müssen klare Regeln her: ist eine Kiste Wein noch ein vertretbares Geschenk?