Schule bereitet auf das Leben vor. Wirklich? Wann lernen unsere Kinder endlich, wie sie ihre Privatsphäre auf Facebook schützen und welche Hürden bei einem Handy-Vertrag zu beachten sind? Weg von der strukturellen Debatte; es ist Zeit für eine Reform des Lehrplans.
Die deutschen Bildungsdebatten gehen am Kern vorbei. Wir müssen die Kinder und Jugendlichen fit fürs Leben machen – das ständige Misstrauen zwischen Bund und Ländern behindert uns bei dieser Aufgabe nur.
Schulkinder müssen sich am Leben messen. Dort warten Herausforderungen auf sie, die nicht in jedem Lehrplan stehen. Deswegen müssen sich Schulinhalte mehr an der sich ändernden Lebenswirklichkeit orientieren.
1
Immer wieder kommt die Frage auf, ob in der Schule das Richtige gelernt wird. Wir fragen, wer in Deutschland überhaupt etwas Richtiges lernt; von wem hier richtig gelernt wird und wie ein richtiger Lernprozess aussehen könnte.
1
Von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen, findet seit dem PISA-Beben 2001 eine Umstrukturierung des Lehrplans statt. Ein Schulfach Alltag brauchen wir deshalb nicht, stattdessen müssen die Schulen praxisnaher arbeiten.
Was auch immer schiefläuft, Mama und Papa sind die ersten Ansprechpartner für Alltagsprobleme. Aber auch in der Schule müssen mehr praktische Kompetenzen vermittelt werden.
2
Schulen erfüllen bereits ihren Dienst – sie können nicht auch noch die Verantwortung der Eltern übernehmen.