Verurteilt mich; das hat nichts zu bedeuten; die Geschichte wird mich freisprechen. Fidel Castro

Debatten

Russische Innenpolitik

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Jubel, Rubel, Sicherheit

Als Land mit neun Zeitzonen gibt es in Russland viel zu verwalten. Dass dort trotzdem alles in Moskau unter dem immer gleichen Akteur stattfindet, deutet hingegen auf Stillstand. Wohin steuert die Föderation?

Samen der Zwietracht

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Der Protest auf den Straßen ist eine ernste Herausforderung für das System Putin. Er richtet sich nicht nur gegen den Kreml, sondern auch gegen Korruption und Repressionen im gesamten Land. Es reicht deshalb nicht, nur für freie Wahlen zu sorgen.

Alexandr_sambuk
von Alexandr Sambuk
04.02.2012

Der Rubel rollt nicht mehr

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Ohne Zweifel wird Wladimir Putin zum nächsten Präsidenten Russlands. In die Geschichte wird er allerdings nicht mehr als Russlands Adenauer eingehen. Die Bürger werden sich andere Namen für ihn einfallen lassen.

Sumlenny_sergej
von Sergej Sumlenny
24.01.2012

Die politische Zukunft Osteuropas

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Sowjet-Reunion

Die EU verliert in ihrer Dauerkrise an Attraktivität und der strategisch so wichtige Osten Europas blickt Richtung Kreml. Denn Putin schmiedet an einer Wirtschaftsunion – ohne lästige Fragen nach Menschenrechten.

EU light

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Die Europäer sehen Gespenster, wenn sie sich vor Putins Eurasischer Union gruseln. Dabei hat der Kreml kaum Alternativen, als die Nachbarn an sich heranzuziehen – auch wenn die Tragfähigkeit einer solchen EU light aufgrund mangelnder geteilter politischer Ideen bezweifelt werden muss.

Martin_hoffmann
von Martin Hoffmann
03.02.2012

Sanfter Riese

Eurasien

Russland hat weitgehend mit seiner imperialen Vergangenheit abgeschlossen. Der jetzige Vorstoß zur Bildung einer Eurasischen Union sollte deshalb auch begrüßt werden, verspricht diese doch Stabilität und einen geringeren Einfluss Chinas in der Region.

Wipperfuerth
von Christian Wipperfürth
01.02.2012

Und jetzt alle zusammen

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Zwei Jahrzehnte nach dem Untergang der UdSSR ist auf Teilen des damaligen Territoriums ein neuer Verbund entstanden. Die Länder Osteuropas sind willig, haben sie die Chance auf eine EU-Mitgliedschaft doch aufgegeben - jetzt muss Moskau nur aufpassen, die Beitrittskandidaten nicht zu marginalisieren.

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von Alexander Rahr
30.01.2012

Regulierung und Anarchie im Internet

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Die Freiheit nehm ich dir

Das Internet stellt den Gesetzgeber vor neue Herausforderungen. Urheberrecht und Datenschutz müssen angepasst werden, neue demokratische Modelle werden debattiert - das Netz verliert sein anarchisches Moment.

Mach dich frei

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Das Internet und all seine Vorzüge sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Politiker müssen das Netz und die dadurch verwirklichte Freiheit verstehen und nicht versuchen, das Rad zurückzudrehen.

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von Peter Tauber
02.02.2012

Wir brauchen einen eStaatsminister

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Das Internet offenbart großartige Chancen für den Einzelnen, die Gesellschaft und die Wirtschaft unseres Landes. Wir brauchen im Internet so viel Sicherheit wie nötig, um so viel Freiheit wie möglich zu wahren.

Kretschmer
von Michael Kretschmer
02.12.2011

In geregelter Bahn

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Die Frage, ob die Politik das Internet stärker regeln soll oder die Freiheit dort erhalten bleiben muss, ist falsch gestellt: Das eine geht ohne das andere nicht!

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von Lars Klingbeil
01.12.2011

Der globale Spielplatz

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Das Internet braucht keine separate Gesetzgebung, denn wir haben doch bereits alles geregelt. Vielmehr müssen wir den Usern Freiräume lassen, denn nur so kann es weiterhin die schönste Form der Globalisierung sein.

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von Jimmy Schulz
30.11.2011

Nach dem arabischen Frühling

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Neuost

Die Welt war so einfach: Die arabische Welt wurde von Despoten und Königen regiert, die größtenteils kompromissbereit mit dem Westen verhandelten. Das hat sich mit dem "arabischen Frühling" geändert. Eine Region sucht nach dem Gleichgewicht.

Ungeduld, Unruhe, Unterwanderung

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Die junge demokratische Bewegung in Tunesien tut sich schwer. Nach der Revolution ist von konstruktiver politischer Partizipation nur wenig zu sehen. Auch wenn sich die Wirtschaft erholt, bleibt das Land fragil.

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von Ghassan Abid
02.02.2012

Endlich mal reden

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Viele Tunesier äußern Bedenken nach dem Wahlerfolg der gemäßigt islamistischen Partei Ennahda und fürchten um die Frauenrechte. Die öffentlichen Debatten über Politik sind aber eben ein Erfolg der Revolution.

Elisabeth_braune
von Elisabeth Braune
23.11.2011

Auf Tuchfühlung gehen

Muslimbruderschaft

Die neuen Machthaber in den arabischen Ländern bestätigen oftmals die Ängste im Westen. Doch der Umgang mit den Islamisten braucht lediglich Nüchternheit und klare Grundsätze.

Thomas_schiller
von Thomas Schiller
17.11.2011

Bevormundung und Arroganz

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Das westliche Misstrauen gegenüber dem politischen Islam hat zur Radikalisierung im Nahen Osten beigetragen. Der jetzige Umbruch ist eine Chance für einen Neuanfang – besonders, wenn Regierungen demokratisch legitimiert sind.

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von Wolfgang Benz
03.11.2011

Griechenland und die Krise des Euro

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Our Big Fat Greek Disaster

Griechenlands Premier Giorgos Papandreou will die Konservativen ins Boot holen, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit des Landes abzuwenden. Doch was macht der Rest der EU? An den Details einer Umschuldung scheiden sich die Geister.

Aktion Sorgenkind

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Die Krise um Griechenlands Staatsschulden nimmt kein Ende – umso schlimmer, dass die Bundesregierung lediglich halbgare Lösungen bietet.

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von Gerhard Schick
01.02.2012

Traut euch

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Die Herabstufung Frankreichs durch die Rating-Agentur Standard & Poor’s ist ein Fanal für Paris und die gesamte Union. Die bisherige Industriepolitik des Landes wird damit gebrandmarkt. Doch die Märkte fordern mehr Europa, nicht weniger.

Alexandrekateb
von Alexandre Kateb
23.01.2012

Dr. Phillips wundersame Wirtschaftsmaschine

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Während man die Wirtschaft vor 60 Jahren noch mit einer Maschine erläutern konnte, ist sie heute zu komplex für den Normalbürger geworden. Die Politik hat ein Problem, wenn die Bürger ihre Entscheidungen nicht mehr verstehen können.

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von Anna Polonyi
11.01.2012

Angriff ist die beste Verteidigung

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Die Euro-Krise kann nur durch ein entschiedenes Handeln der Regierungen eingedämmt werden: Dazu müssen Merkel und Sarkozy den Attacken der Investoren die Stirn bieten – und dabei ein Werkzeug nutzen, das eigentlich schon vom Tisch war.

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von Dieter Spöri
10.01.2012

Peak Car

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Läuft und läuft und läuft nicht mehr

Hat das Auto seinen Zenit überschritten? Zumindest in den westlichen Industriestaaten mehren sich die Anzeichen, dass die Familienkutsche aus der Mode kommt. Stattdessen ist Sharing in. Die Aussicht auf steigende Ölpreise verändert unser Mobilitätskonzept.

Überlebenskünstler

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Ressourcenverbrauch, Klimawandel, wachsende Weltbevölkerung und neue Kundenansprüche stellen die Autoindustrie vor gewaltige Aufgaben. Als ehemaliges Statussymbol wird das Auto allerdings nicht von den Straßen verschwinden.

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von Thomas Weiss
31.01.2012

Mitfahrgelegenheit

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Verkehrspolitik denkt nicht weit genug: Das Auto wird nicht verschwinden, aber es muss vom persönlichen Transportmittel zum Gemeinschaftsgut werden.

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von Felix Creutzig
25.01.2012

Bewegung im Kopf

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Das Internet schleift kulturelle Unterschiede sehr schnell ab und schafft konvergente Lebensstile. Ein privates Auto gehört dann nicht mehr unbedingt dazu - das verändert nicht nur unseren Begriff des Automobils, sondern auch die Städte, in denen wir uns bewegen.

Knie
von Andreas Knie
19.01.2012

Abgefahren

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Verkehrspolitik hat das Auto künstlich attraktiver gemacht, als es eigentlich ist. In der Realität wird der PKW jedoch unausweichlich an Bedeutung verlieren.

Knoflacher
von Hermann Knoflacher
17.01.2012
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