Informationen sind ein wesentlicher Bestandteil von Konflikten. Luciano Floridi

Wie die ARD der Hamburger Polizei in den Rücken fiel

Vorab lieferte “Panorama” jenen Linksterroristen, die kurz danach Teile Hamburgs in Schutt und Asche legten, die Rechtfertigung für ihr Tun.

Obwohl wir uns in den letzten Jahren an sehr vieles gewöhnt haben, muss man bei manchem, was vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt, zweimal hinschauen – um sich zu vergewissern, dass das wirklich dasteht, was man da liest.

So auch in diesem Fall: Unter der Schlagzeile

„G20: Will die Polizei Hamburg in Schutt und Asche?“

…veröffentlichte die Panoramas-Redaktion des NDR am 5. Juli einen Beitrag von Panorama-Sendungsleiter und „Rechtsradikalismusexperte“ Volker Steinhoff. Passenderweise gekrönt von einem Foto der umstrittenen Panorama-Moderatorin Anja Reschke.

Wenn auch deren Ausmaße noch unklar waren, war zu diesem Zeitpunkt Polizei, Politikern und auch den Medienleuten bereits bewusst, dass es in Hamburg wohl zu einer Orgie linksradikaler Gewalt kommen wird.

Und genau in dieses Klima hinein schreibt nun der NDR:

„Es fällt zurzeit wirklich schwer, nicht an eine Verschwörung zu glauben: einen geheimen Plan der Hamburger Polizei, um die Stadt in rauchende Trümmer zu verwandeln.“

Und nein, das liest sich zwar wie eine Satire auf linkspopulistische Verschwörungstheorien, ist aber ernst gemeint. Ausgangspunkt der Verschwörungstheorien:

Die Polizei löste ein Protestcamp in Entenwerter auf, weil sich die Camper nicht an die vorgegeben Regeln hielten. Da sei es ja verständlich, dass bei den „Aktivisten“ Bedürfnis aufkomme,

„quasi in Notwehr den Rechtsstaat retten zu müssen.“

Dass die Polizei hier gar nicht anders konnte, dass sie nur einen Beschuss des Verwaltungsgerichts umsetzte, verschweigt der NDR.

So werden dann beim NDR aus „selbstgerechten Krawalltouristen“ die „Retter des Rechtsstaats“. Um dann ironisch zu schließen:

„Danke, Polizei Hamburg!“

Vorab lieferte so Panorama jenen Linksterroristen, die kurz danach Teile Hamburgs in Schutt und Asche legten, die Rechtfertigung für ihr Tun. Dass der Autor des Textes auf dem Höhepunkt der Krawalle, am 7. Juli seine Vorwürfe auf Twitter erneut erhob, zeigt das ganze Elend dieser Redaktion:

Das Ergebnis: Mehr als 200 schwer verletzte Polizisten, hohe Kosten, die noch gar nicht genau datierbar sind, und im Ausland Investoren und Touristen abschreckende Bilder von Deutschland, die denen aus dem syrischen Bürgerkriegsgebiet ähneln.

Danke, ARD!

Quelle: philosophia perennis

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