„Erfolg kann auch Verführung sein und kann so den Weg auftun für die Verfälschung des Rechts, für die Zerstörung der Gerechtigkeit.“ Joseph Ratzinger
Unser Kolumnist meint, Meinungsjournalismus sei überflüssig – was er meinungsstark in einem Meinungsstück bekundet. Wenn schon, denn schon.
Wollen Sie einen Witz über Randgruppen oder Ausländer hören? Nein? Sollten Sie aber.
Die Zustände in der alten Heimat Österreich ausblenden und die Schönheit des Landes genießen: ein sinnloses Unterfangen.
Obwohl sich David Baum als Kind genierte, wenn er in der Kirche laut beten musste, empfiehlt er den lieben Gott unbedingt als Gesprächspartner. Selbst wenn man an dessen Existenz gar nicht glaubt.
Unser Kolumnist wundert sich über die Missgunst, die in Deutschland jedem widerfährt, der sich jenseits seiner Profession ausprobiert. Wollen wir denn eine Welt der Fachidioten?
Unser Kolumnist dachte, es sei nun wirklich jede Nazi-Vergangenheit eines deutschen Unternehmens aufgespürt und enthüllt. Und hat sich getäuscht: Ausgerechnet der Spiegel-Verlag beschäftigte ehemalige SS-Leute und will sich selbst damit eher nicht beschäftigen.
Unser Kolumnist findet es ja auch prima, wie anständig sich Deutschland seiner dunklen Vergangenheit gestellt hat. Aber muss man sich deshalb schon wieder moralisch überlegen fühlen und den Rest der Welt mit seinen Belehrungen piesacken?
Unser Kolumnist sitzt in London und staunt über den kollektiven Taumel, den die königliche Hochzeit dort auslöst. Und fragt sich: Wieso können das die Hohenzollern nicht?
Unser Kolumnist hat schon viele überraschende Thesen vertreten. Aber wer hätte das erwartet: Er preist die Sozialdemokratie.
Unser Kolumnist findet es schade, dass Königin Beatrix nicht mit Jopie Heesters am Tisch sitzen will. Andererseits: Worüber sollte man auch plaudern? Augenzeugenberichte aus der Reichskanzlei hat die Witwe eines Nazis und Tochter eines SS-Reiters vermutlich genug gehört.