In der Welt ist es leider zu oft so, dass Menschen den Geldwert einer Sache mit deren tatsächlicher Wertigkeit assoziieren. Peter Silverman

„Wikileaks will zu viel auf einmal“

Nach Wikileaks kommt für Daniel Domscheit-Berg OpenLeaks. Mit Alexander Görlach sprach er über die Zukunft des Whistleblowing und den Kompetenzmangel vieler Journalisten.

Daniel Domscheit-Berg war Sprecher bei Wikileaks. Nach Meinungsverschiedenheiten mit Julian Assange stieg Domscheit-Berg aus dem Projekt aus und arbeitet momentan an der Plattform OpenLeaks.

Im Gespräch mit Alexander Görlach kritisert Domscheit-Berg die fehlenden Kompetenzen vieler Journalisten im IT-Bereich: “Vielen mangelt es am Basiswissen; wie man Emails verschlüsselt oder seine Festplatte schützt.”

Sein neues Projekt sieht Domscheit-Berg als Weiterentwicklung von Wikileaks. Assange wolle zu viel auf einmal. Wichtig sei, die einzelnen Aspekte des Whistleblowing so zu verteilen, dass keine einzelne Plattform zu wichtig werden könne.

Hat Ihnen das Interview gefallen? Lesen Sie auch ein Gespräch mit Ariadne von Schirach: „Ich halte Lifestyle-Magazine für schädlich“

Leserbriefe

comments powered by Disqus

Mehr zum Thema: Journalismus, Internet, Medien

Kolumne

Medium_57ff04dfa7
von Aleksandra Sowa
05.07.2017

Kolumne

Medium_45c47f9584
von Gunnar Sohn
05.03.2014

Gespräch

Medium_4c2437cc3e
meistgelesen / meistkommentiert