Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch. Joschka Fischer

„Wikileaks will zu viel auf einmal“

Nach Wikileaks kommt für Daniel Domscheit-Berg OpenLeaks. Mit Alexander Görlach sprach er über die Zukunft des Whistleblowing und den Kompetenzmangel vieler Journalisten.

Daniel Domscheit-Berg war Sprecher bei Wikileaks. Nach Meinungsverschiedenheiten mit Julian Assange stieg Domscheit-Berg aus dem Projekt aus und arbeitet momentan an der Plattform OpenLeaks.

Im Gespräch mit Alexander Görlach kritisert Domscheit-Berg die fehlenden Kompetenzen vieler Journalisten im IT-Bereich: “Vielen mangelt es am Basiswissen; wie man Emails verschlüsselt oder seine Festplatte schützt.”

Sein neues Projekt sieht Domscheit-Berg als Weiterentwicklung von Wikileaks. Assange wolle zu viel auf einmal. Wichtig sei, die einzelnen Aspekte des Whistleblowing so zu verteilen, dass keine einzelne Plattform zu wichtig werden könne.

Hat Ihnen das Interview gefallen? Lesen Sie auch ein Gespräch mit Ariadne von Schirach: „Ich halte Lifestyle-Magazine für schädlich“

Leserbriefe

comments powered by Disqus

Mehr zum Thema: Journalismus, Internet, Medien

Debatte

Statt "Informationsdunst" seriöse Inhalte

Medium_6693edee84

Die neue Politik der Post-Wahrheit

Das Vertrauen in öffentliche Institutionen ist in vielen Ländern so niedrig wie nie; Meinungen bleiben unbestritten – ein idealer Nährboden für populistische Bewegungen. Nachdem das politische Esta... weiterlesen

Medium_607b387af2
von Jim Egan
16.12.2016

Debatte

Unter Generalverdacht

Medium_92024fafb6

Die Politik und der SPIEGEL

Donald Trump als Feuerschweif auf dem Cover, der auf die Erde zurast und sie verschlingt. Apokalyptischer Knalleffekt-Journalismus statt Aufklärung! Der SPIEGEL ein "Sturmgeschütz der Demokratie"? ... weiterlesen

Medium_e0df02d5e5
von Thomas Schmid
16.11.2016

Kolumne

Medium_b166e0eb31
von Hans-Martin Esser
08.10.2016
meistgelesen / meistkommentiert