Der studierte Psychologe Dan Ariely ist Professor für Verhaltensökonomik an der Duke University. Zuvor lehrte er von 1998 bis 2008 am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) und an der Sloan Business School des MIT. Er leitet dort u.a. die Forschungsgruppe eRationality. Auf seiner Webseite danariely.com betreibt ein Blog, in dem er Thesen aus seinem Buch “Predictably Irrational” weiterentwickelt.
Zuletzt aktualisiert am 13.09.2010
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Der Mensch ist kein rein rationales Wesen. In unserem Inneren tobt ein ständiger Kampf zwischen Abwägung und Versuchung. Ziel muss es sein, unsere chaotische Seite ein wenig zu domestizieren.
Wieviel ist unsere Arbeit uns wert? Wir sollten uns deutlich machen, dass unsere Einschätzung von Lohn sich oftmals weniger am Ergebnis orientiert als an der Zeit, die in die Arbeit investiert wird.
Stellen Sie sich vor, wir schreiben das Jahr 2035 und werfen einen Blick zurück auf die heutige Zeit. Vieles wird sich verändert haben – allem voran der Glaube an die eigene Rationalität. Wie naiv wir doch waren ...
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Warum sind Amerikaner so trübselig? Vielleicht hängt es damit zusammen, dass wir es gewohnt sind, immer wieder eins über die Rübe zu bekommen. Eine Überwindung der Krise fängt damit an, dass wir uns mental wieder aufrichten.
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Was macht ein gutes Geschenk aus? Ich denke, dass wir uns am meisten über Dinge freuen, die wir schon immer besitzen wollten, für die wir aber nie bereit waren, Geld auszugeben. Eine kleine Anleitung für den Weihnachtsbummel.
Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Die Produkte und Dienstleistungen sind dabei oft weniger wichtig als ihre Symbolik und die Anerkennung, die sie uns bringen. Das können wir nutzen. Durch gezielte Anreize lässt sich unser Verhalten vorhersagen und beeinflussen.
"Kostenlos" oder "umsonst" – wir lassen unsere Entscheidungen durch solche Schlagworte stark beeinflussen. Gut ist das nicht unbedingt, wie eine Studie in einem New Yorker Nachtclub zeigt.
Im Gegensatz zur klassischen Wirtschaftstheorie sieht Dan Ariely den Menschen als irrationales Wesen. Wir wissen oftmals nicht, was wir tun – und warum. Mit Alexander Görlach und Martin Eiermann sprach er über amerikanische Zahnärzte, die Reform der Finanzmärkte und die Notwendigkeit von politischen Experimenten.
Wer schon einmal in finanziellen Schwierigkeiten war, weiß um die Zusatzgebühren und Strafzahlungen, die dann oftmals anfallen. Dabei sollten wir vermeiden, Menschen noch weiter in den Bankrott zu treiben. Es geht darum, finanzielle Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Es krankt am System.