Die Rechtsanwältin (Jahrgang 1954) ist seit 2009 Vorsitzende des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Zuvor war sie unter anderem Parlamentarische Staatssekretärin für Wirtschaft und Technologie, Landesschatzmeisterin der CSU und wirtschaftspolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe. Sie ist Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, Präsidentin des Tierschutzvereins Nürnberg-Fürth und übt zahlreiche weitere Ehrenämter aus. Für ihr Engagement wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Berühmtheit erlangte sie außerdem als Miss Germany.
Zuletzt aktualisiert am 16.11.2012
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Die Union hat bei mehreren gesellschaftlichen Entwicklungen verpasst, diese für sich zu nutzen. Wir müssen zeigen, dass alle Menschen bei uns willkommen sind – egal, woher sie stammen, egal, welche Religion sie praktizieren und egal, wen sie lieben.
Die Verbreitung von Kommunikationstechnologien insbesondere der Mobilfunk eröffnet den Menschen in Entwicklungsländern ganz neue Möglichkeiten. Neben der Verbreitung von Informationen hat die Digitalisierung Auswirkung auf das Gesundheitssystem, die Landwirtschaft und den Zahlungsverkehr. Die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestags, Dagmar Wöhrl, sieht im stetigen Ausbau der Infrastruktur eine große Chance auch für die Entwicklungshilfe.
Ist der Umsturz erst einmal geschafft, kommt alles darauf an, die Moral der Bevölkerung in gute Regierungsführung umzumünzen. Allgemeine Budgethilfen aus dem Ausland helfen da kaum weiter, ebenso wenig wie Demokratieimport. Vielmehr braucht das fiktive Land Post-Revolutien einen Mix aus demokratischer und wirtschaftlicher Entwicklung sowie chancengerechter Bildung.