Der Publizist studierte Geschichte, Politik und Philosophie und arbeitete von 1990 bis 1998 in der Erwachsenenbildung, für das Europäische Parlament und den Deutschen Bundestag.
Nach seiner Promotion an der FU Berlin war er von 2001 bis 2004 Assistant Professor für
Internationale Beziehungen in St. Petersburg. Als Publizist konzentriert er sich auf die Schwerpunkte russische Außenpolitik, die deutsch/europäisch-russischen Energiebeziehungen und das russisch-chinesische Verhältnis.
Russland hat weitgehend mit seiner imperialen Vergangenheit abgeschlossen. Der jetzige Vorstoß zur Bildung einer Eurasischen Union sollte deshalb auch begrüßt werden, verspricht diese doch Stabilität und einen geringeren Einfluss Chinas in der Region.
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In Russland haben große Teile der Eliten kein Interesse an einer Änderung des Status quo. Putin kann sich dies zunutze machen, um seine Macht im Land zu konsolidieren.