Der Politiker wurde 1978 in Geldern geboren und war von 2004 bis 2007 Bundesvorsitzender der Jusos. Sein Studium der Politikwissenschaften führte ihn nach Berlin an die FU. Von Februar 2008 bis November 2011 war Böhning Sprecher des Forums Demokratische Linke 21. Seit Dezember 2011 ist er Chef der Berliner Senatskanzlei, davor leitete er das Grundsatz- und Planungsreferat.
Zuletzt aktualisiert am 30.03.2012
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Gut 100 Tage ist die Piratenpartei im Abgeordnetenhaus von Berlin. Die Bilanz fällt mager aus. Großspurigen und vollmundigen Ankündigungen in der Öffentlichkeit stehen kleine und zumeist nur randständige parlamentarische Initiativen gegenüber.
Die SPD ist auf der Suche nach der eigenen Linie. Martin Eiermann sprach mit dem ehemaligen Juso-Vorsitzenden Björn Böhning über Sozialreformen, Netzpolitik und das Glaubwürdigkeitsproblem der SPD.
„Wer sich nicht verbiegt, muss auch mit Kritik leben.“
Björn Böhning
Die SPD muss sich der Gesellschaft öffnen, um sich erneut als Volkspartei etablieren zu können. Der Sprecher der SPD-Linken, Björn Böhning, über die Programmatik der SPD nach dem Parteitag in Dresden, sozialdemokratische Netzpolitik und Erkenntnisse der letzten Bundestagswahl. Das Gespräch führte Alexander Görlach.