Der Prälat wurde am 20.7.1965 in Berlin geboren und studierte von 1984 bis 1991 Evangelische Theologie. Seit Februar 2009 ist er Bevollmächtigter des Rates der EKD bei Bundestag, Bundesrat und Europäischer Union. Bernhard Felmberg ist Vorsitzender der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) und der Evangelischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe (EZE). Er ist außerdem Aufsichtsratsmitglied des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED).
Zuletzt aktualisiert am 30.09.2011
Wir haben verlernt, mit Lebensmitteln umzugehen. Wir werfen sie weg, sortieren sie nach Gütekriterien aus oder lassen sie einfach vergammeln. Dabei würden Nahrungsmittel in anderen Teilen der Welt dringend benötigt, um die Hungersnot zu bekämpfen. Der einzige Weg dorthin heißt umdenken.
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Moralisches Handeln ist auch ohne Religion denkbar. Aber gerade das Christentum ist ein Glaube, der dem Einzelnen Verantwortung für die Gemeinschaft überträgt. Aller dunklen Flecken der Geschichte zum Trotz: Die Gesellschaft wäre ärmer ohne die Religion.
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Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat seine Entscheidung revidiert - Kreuze in Klassenräumen sind nicht grundsätzlich verboten. Das Urteil ist ein Sieg für die europäische Idee. Denn nur wenn wir unsere Vielfalt leben können, kann die pluralistische Gesellschaft gedeihen.
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Im Zuge des Führerscheins die Bereitschaft zur Organspende abzufragen ist ein wichtiger und richtiger Schritt. Den berechtigten Einwänden der Bedenkenträger muss aber Rechnung getragen werden, damit dieser Akt der Nächstenliebe nur gut informiert und in voller Zustimmung getan wird.
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Die Legalisierung der Präimplantationsdiagnostik macht es möglich, dass künstlich gezeugte Kinder gar nicht erst ausgetragen werden, wenn die Embryonen Krankheiten oder Gendefekte aufweisen. Die Bedenken wiegen schwer. Besonders die Möglichkeit einer eugenischen Auslese der Besten beunruhigt die Kritiker.
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Der Wunsch eines Christen, das Leben Jesu mit eigenen Sinnen erfahren zu können, erwacht alljährlich besonders zur Osterzeit. Das Grabtuch von Turin spaltet die Christenheit, denn die Protestanten lehnen die Reliquienverehrung ab.
Die Türkei ist für Europa ohne Frage ein wichtiger strategischer Partner. Doch ohne Religionsfreiheit, insbesondere den dort lebenden Christen gegenüber, ist ein Beitritt zur EU nicht denkbar.