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Warum wir eine „Islamologie“ brauchen

Die Islamwissenschaft kann die politische Erscheinung des Islamismus in der islamischen Zivilisation nicht erklären, gerade weil sie eine Philologie ist, sagt Bassam Tibi. Er plädiert für seine „Islamologie“, die die gesellschaftlichen Realitäten erforscht.

Der Islamismus gehört zu den Basiserscheinungen der islamischen Zeitgeschichte. Der Begriff Islamismus, auf Arabisch al-islamiyya, ist ein neo-arabischer Begriff, der in beiden autoritativen Quellen des Islam – also im Koran und in den Hadithen, also den schriftlichen Überlieferungen des Propheten – nicht vorkommt. Gleichwohl ist dieser Begriff nicht von Westlern geprägt und zwanghaft als Orientalismus auf den Islam übertragen worden. Denn es war Hassan al-Bana, Begründer der Muslimbruderschaft und damit der ersten islamistischen Bewegung von 1928, der den Begriff geprägt hat. Darunter versteht er auf S. 23 seiner gesammelten Schriften1, dass der Islam ein „nizam islami“ (islamische Staatsordnung) sei, ein System, das alle Bereiche des Lebens durchdringt, diese also als Totalität – das heißt: totalitär – umfasst.

Hiermit will ich die zentrale These dieses Artikels einleiten, nämlich dass die skriptualistische, also schriftbezogene philologische Erforschung des Islam nicht helfen kann, zu verstehen, was Islamismus ist. Mit dem Credo „sola scriptura“ der Islamwissenschaft als Philologie kommt man kein Stück weiter. Es handelt sich um politische, ökonomische, soziale und kulturelle Erscheinungen (wovon rund zwei Milliarden Menschen in 57 Staaten betroffen sind), die zwar in islamischen Begriffen vorgetragen werden, aber eben nicht um der Skriptur selbst willen.

Als ein Muslim aus Damaskus, der in Frankfurt neben Sozialwissenschaft, Geschichte und Philosophie im Nebenfach auch Islamwissenschaft studiert hat, kenne ich diese akademische Disziplin sehr gut von innen. In meiner jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit den Islamwissenschaften bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es einen Paradigmenwechsel braucht, um eine akademische Disziplin zu bekommen, die den Islamismus erklären kann. Was meint nun Paradigmenwechsel in Bezug auf den Islamismus? In seinem Buch Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen hat Thomas Kuhn die Auffassung vertreten, dass für eine Wissenschaft, die nicht mehr in der Lage ist, Sachverhalte erklären zu können, ein Paradigmenwechsel notwendig wird. Sowohl bei der Anfertigung meiner Dissertation in den 1960er Jahren als auch meiner Habilitationsschrift in den 1970er Jahren war ich im höchsten Maßen unzufrieden mit dem wissenschaftlichen Instrumentarium der Islamwissenschaft. Deswegen habe ich zu Beginn der 1980er Jahre an einem Paradigmenwechsel gearbeitet. Zwischen 1981 und 2012 habe ich drei Buchtrilogien geschrieben und veröffentlicht, in denen ich die Grundlagen der Islamologie festlege, um einen Paradigmenwechsel anzuregen. Der Widerstand dagegen war und ist bis heute noch sehr groß.

Der zentrale Gegenstand dieses Artikels ist die These, dass die Islamwissenschaft die politische Erscheinung des Islamismus in der islamischen Zivilisation nicht erklären kann, gerade weil sie eine Philologie ist. Dagegen kann die entgegengesetzte, auf dem Verständnis von Islam als „fait social“ („sozialer Tatbestand" nach E. Durkheim) basierende Islamologie die Entstehung und Wirkung lokaler islamistischer Bewegungen im Rahmen des überregionalen Phänomens des Islamismus angemessen deuten, weil sie mit sozialwissenschaftlichen und nicht mit philologischen Methoden arbeitet. Kurzum: der Gegenstand der Islamwissenschaft ist die Skriptur; der Gegenstand der Islamologie ist die gesellschaftliche Realität.

Zunächst möchte ich meine analytischen Ausführungen mit einer Anekdote veranschaulichen und sie mit einer tagespolitischen Beobachtung assoziieren: eine respektable Monatszeitschrift hat mich 2016 im Internet bei der Vorstellung meiner Person und Arbeit als einen „Islamwissenschaftler" vorgestellt. Auf meinen Protest und meine Bitte hin, die falsche Angabe zu korrigieren und mich als Islamologen vorzustellen, reagierte der betreffende Redakteur verständnislos mit folgender Frage: „Warum diese Besessenheit mit Fremdwörtern, denn schließlich ist der deutsche Begriff Islamwissenschaft besser als das behäbige Fremdwort Islamologie“. Ich war deshalb irritiert, weil ich seit 36 Jahren nicht nur wissenschaftlich, sondern auch publizistisch meinem Leserpublikum den Unterschied zwischen Islamwissenschaft und Islamologie erklärt habe.

Nicht anders verhält es sich mit dem bereits verwendeten Begriff Paradigma. Dieses von Thomas Kuhn eingeführte Konzept meint einen Corpus von Theorien, Methoden, Gedanken und Hypothesen, die die Denkweise einer Disziplin dominieren, um mit deren Hilfe einen Gegenstand zu erklären. Sobald aber ein Paradigma die wissenschaftliche Leistung einer plausiblen Erklärung nicht mehr erbringen kann, dann entsteht eine Anomalie. Die Kumulation von Anomalien führt zu einer wissenschaftlichen Krise, die schließlich in einem Paradigmenwechsel mündet. In der deutschen Öffentlichkeit wird diese Begrifflichkeit dermaßen verhunzt, dass Zeitungen von einem Paradigmenwechsel schon dann sprechen, wenn ein deutscher Politiker seine Meinung ändert. Mit den Begriffen und Methoden der Islamologie sowie mit dem Verständnis von Paradigma will ich nun an meinen Gegenstand herangehen.

Der Islam ist eine Religion, die die Geburt einer Weltzivilisation anregte und – wie ich in meinem Geschichtsbuch Kreuzzug und Djihad belege – viel mit dem christlichen Abendland zu tun hatte, als Karl der Große die europäische Zivilisation begründet hatte. Zwar gehört der Islam als Religion, Geschichte und Zivilisation – bis auf das andalusische Kapitel in der europäischen Geschichte – nicht zu Europa. Dennoch hat der Islam mit Europa auf zwei Ebenen viel zu tun. Die erste Ebene ist die der Interaktion beider Zivilisationen und die gegenseitige Wahrnehmung, sowohl negativ als Bedrohung, als auch positiv als Faszination. Diese Ebene reicht zurück bis ins 8. Jahrhundert. Dann die zweite, zeitgeschichtliche Ebene der Migration aus der Welt des Islam nach Europa, auch nach Deutschland. Mit dieser Migration kommt der Islamismus, der seit dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 in der Welt des Islam floriert, nach Europa. Seit 2011 schlagen die Völker nicht nur „weit in der Türkei", sondern vor allem in Syrien, Irak und Afghanistan aufeinander ein; mittlerweile reichen diese Konflikte auch bis nach Deutschland.

Was kann die Wissenschaft tun? Sie hat die Aufgabe, den Menschen nicht nur zu helfen, ihre Umwelt, Geschichte, Staat und Gesellschaft zu verstehen, sondern auch positiv zu verändern. Bei der Geburt der deutschen Islamwissenschaft als akademische Disziplin an der deutschen Universität hat sie in erster Linie den deutschen Interessen gedient. Und was ist daraus geworden? Hierfür möchte ich den promovierten deutschen Islamwissenschaftler Michael Lüders zitieren, der in einem ZEIT-Artikel vom 06.01.1995 schreibt: „Der Orientalist klassischer Prägung versteht sich in erster Linie als Philologe, er übersetzt den Orient in Grammatik und Lexikographie … die meisten … sind deutlich konservativ, das heißt, philologisch ausgerichtet … Orientalisten sind Eigenbrötler und logieren gerne im Elfenbeinturm." Diese Aussage lässt sich illustrieren an einer der Koryphäen der deutschen Islamwissenschaft: Prof. Tilmann Nagel. Dieser ruft zur Bewahrung der Philologie in der Islamwissenschaft und gegen die Sozialwissenschaft auf. „Die Philologie ist eine Wissenschaft, die jede Beziehung zwischen uns und den Fremden ausschließt." Und weiter: Philologie „toleriert gewissermaßen die Distanz zwischen uns und den Fremden". Seine Schlussfolgerung lautet: „Philologie statt Soziologie … auch der Fremde wird wieder von Europa fortgerückt, in dem seine Andersheit betont wird." Diese Zitate entstammen einer Rede von Tilmann Nagel auf einer Feier der deutschen Islamwissenschaft an der Universität Göttingen, die in der FAZ vom 10.06.1998 veröffentlicht worden ist.

Vor Nagel hat der Begründer der deutschen Islamwissenschaft C.H. Becker (1876 – 1933) zusätzlich zum philologisch-kulturwissenschaftlich dominierten Paradigma Anleihen beim Rassismus genommen: Er hat den homo islamicus sowie die Unterschiede zwischen diesem und dem Europäer rassenpsychologisch erklärt. Als Karikatur eines Islamwissenschaftlers erinnere ich mich an eine ARD-Sendung, in der ich als Studiogast mitgewirkt habe, wo es um den von Saddam Hussein erklärten Djihad im Golfkrieg 1991 ging. Der Islamwissenschaftler verwechselte Vorlesung mit Talkshow, zückte seine Zettel und las Zitate aus dem Koran vor, um das Verhalten von Saddam Hussein zu erklären; also: sola scriptura. Das ist die islamwissenschaftliche skriptualistische Methode. Gegen diese führe ich mein historisch-sozialwissenschaftliches Paradigma an, um plausible Erklärungen für die Entstehung des Islamismus bieten zu können.

Die wissenschaftliche Orientierung, die ich hier verfolge, wendet die Methoden der historischen Soziologie an, die in den USA entstanden ist und auf Max Weber als Ziehvater fußt. Die Hauptvertreter dieser Schule sind Barrington Moore und seine Schülerin Theda Skocpol, die Harvard-Professorin wurde, sowie Charles Tilly. Es geht nicht allein darum, den Skriptualismus der Islamwissenschaft, sondern auch die Religionssoziologie zu überwinden, die soziale Erscheinungen ohne Geschichtskenntnisse erklären will. Ein angemessenes Verständnis des Phänomens Islamismus aber erfordert Geschichtskenntnisse und ein begriffliches sozialwissenschaftliches Instrumentarium.

Nicht nur geschichtliche Entwicklung, sondern auch kultureller Wandel sind Bestandteil meines Denkens. Ich bin gegen jede essenzialisierende Ahistorizität! Der zweite Band meiner ersten bei Suhrkamp 1985 erschienenen Islamtrilogie trägt den Titel: „Der Islam und das Problem der kulturellen Bewältigung sozialen Wandels". Der Begriff des Wandels ist von zentraler Bedeutung, denn durch ihn wird klar, dass der Islam und die Muslime keine ahistorischen Konstanten sind.2 Zwanzig Jahre später habe ich als Mitglied des Forschungsteams „The Culture Matter Research Project" (CMRP) an der Fletcher School for Diplomacy in den USA kulturelle Wandlungen innerhalb des Islam erforscht und das zweibändige Werk Developing Cultures (2006 in London und New York erschienen) mitverfasst.3 Eines unserer Ergebnisse war auch hier, dass der Wandel in der islamischen Zivilisation in den vergangenen rund 50 Jahren, besonders seit 1970, krisenhaft war und zur Entstehung des Islamismus führte. Dieser wiederum religionisiert die Politik und politisiert die Religion in einer Krise der islamischen Zivilisation. Was können Islamwissenschaft bzw. Islamologie leisten, um diese Krise bzw. ihr Produkt des Islamismus zu verstehen? Ich möchte die deutsche Islamwissenschaft, die sich ebenso wie der Islam wandelt, in drei Stufen des Wandels darlegen. Beim Wandel von einer Stufe zur nächsten, so behaupte ich, hat aber leider nur ein Ideologie-, jedoch kein Paradigmenwechsel stattgefunden. Für die drei angesprochenen Stufen steht beispielhaft jeweils ein spezifisches Buch.

Für die erste Stufe steht ein Buch des oben bereits erwähnten Carl Heinrich Becker, des Begründers der deutschen Islamwissenschaft. Er war Rassist, weil er in seinem Buch „Islamstudien" den Muslim als „homo islamicus" rassenpsychologisch definiert, Muslime also rassenpsychologisch von anderen Menschen trennt. Auf dieser Grundlage meinte C.H. Becker, dass Muslime es nicht so weit bringen könnten wie Europäer. Das war Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin und heute gibt es in Deutschland genau das Gegenextrem: Professor Thomas Bauer mit seinem Buch „Die Kultur der Ambiguität". Darin geht er vom Extrem der Verteufelung der Muslime als „Gewaltmenschen" zum anderen Extrem der Verherrlichung der Muslime als Super-Kerle der Ambiguität über. Er zeichnet Muslime als edle Wilde, die dem Europäer zudem als bisexuelle Lover überlegen seien. Beide Extreme sind deutsche Projektionen in uns Muslime.

Beckers Buch „Islamstudien" empört mich als Muslim genauso wie jenes über die uns zugeschriebene Kultur der Ambiguität. Wie Bauer zu behaupten, der Muslim sei deshalb ein freier Mensch, weil er die freie Wahl zwischen Mann und Frau bei Erfüllung seiner sexuellen Begierde hat, ist völliger Unfug. Weder ist der Durchschnittsmuslim ein bisexueller Lover, noch gibt es eine freie Sexualität im Orient – genau das Gegenteil ist der Fall, nämlich Repression. Zu behaupten, diese „Kultur der Ambiguität" sei der europäischen Kultur überlegen, ist Orientalismus und heißt, dass wir Muslime besser sein sollen als die Europäer. Das ist der Übergang von einem Extrem der Verteufelung zum anderen der Verherrlichung. Und nun kommt es zu einem weiteren dritten Extrem mit der Behauptung, der Islam habe bei der Erklärung der Migrationsprobleme keinerlei Relevanz. Wer sich daran nicht hält, steht im Verdacht „rechtspopulistisch" oder gar „rechts" zu sein. Das steht im Buch „Die neuen Deutschen" des Ehepaars Münkler. Entweder Verteufelung oder Verherrlichung des Islam oder dessen vollkommene Abschaffung.

Ich fasse zusammen: Für den ersten Fall der Verteufelung steht das Buch von C.H. Becker, für den zweiten Fall der Verherrlichung Thomas Bauer, für den dritten Fall der Abschaffung des Islam als relevante Bezugsgröße steht Münklers „Die neuen Deutschen". All diese Bücher sind deutsch und ideologisch, sie verdunkeln statt zu informieren. Der Islam der Muslime ist nicht der Islam, den diese Bücher zum Gegenstand haben.

Die Islamologie hingegen verfährt auch normativ-kritisch, hat jedoch eine andere Denkweise als Edward Saids Orientalismus. Auch ich bin Orientalismus-Kritiker, aber eben kein Anhänger von Said. Zwar vertrete ich mit ihm die Schule der Entkolonialisierung der Islamforschung, das heißt, Muslime nicht mehr als Objekte westlicher Forschung, sondern als Subjekte zu begreifen, aber Said endet in einer Umkehrung des Orientalismus, also eines „orientalism in reverse". Das ist nicht die Lösung, die wir benötigen, um die “Krise der islamischen Zivilisation”, aus der der Islamismus hervorgeht, plausibel zu erklären.

Ich möchte auf vier Bücher verweisen, die meines Erachtens die gegenwärtige Situation der islamischen Welt als Krise des Islam deuten und davon absehen, Muslime zu verteufeln oder als Opfer westlicher Machenschaften zu verherrlichen – sondern vielmehr Muslime und ihre Handlungen verstehen wollen. In meinem Buch „Crisis of Modern Islam" (Utah University Press 1988; dt. Original von 1981) habe ich in den 80er Jahren eine Krise des modernen Islam diagnostiziert. In den weiteren drei Büchern, die ich nennen möchte – vom Princeton-Historiker Bernard Lewis mit seinem Buch “Crisis of Islam” über den tunesischen Philosophen Hischem Djait mit seinem Buch „The Crisis of Islamic Culture" bis zum Iraker Ali Allawi mit seinem an der Yale University geschriebenen Buch „Crisis of Islamic Civilization" – wird gegen die Opferrolle argumentiert, die die Islamisten unterstellen, ja sogar pflegen. Stattdessen sagen diese Autoren: die Muslime verantworten die Krise selbst, weil sie Subjekte, keine Objekte sind.

Kurz und knapp: der Islamismus hat mit dem Islam und seiner Krise etwas zu tun und das ist der Kontext seiner Entstehung. Dieses Phänomen lässt sich weder mit der rassenpsychologischen Einordnung der Muslime von C.H. Becker noch mit der Sexualisierung des Islam in der These der „Kultur der Ambiguität" von Thomas Bauer erklären. Letzterer entpolitisiert den Islam; er sexualisiert Muslime dadurch, dass er es zur Hauptsorge des Muslims macht, ob dieser sich für die Befriedigung seiner sexuellen Triebe einen Mann oder eine Frau nimmt. Das ist der Inhalt der unterstellten Ambiguität. Zur Dualität der Verteufelung und Verherrlichung kommt noch die These des Ehepaars Münkler, dass der Islam keine Rolle spielt und jeden Bezug hierauf als „Islamisierung der Debatte" ächtet. Der Begriff Islamismus ist nach dieser Logik ein islamophobes Vorurteil, aber keine politische und gesellschaftliche Realität.

Ich schließe diesen Aufsatz orientalisch wie ich ihn oben begonnen habe mit einer Anekdote. Im Sommer 2016 hat mich der Deutschlandfunk über den Islamunterricht interviewt und nach meiner Meinung hierüber gefragt. Ich antwortete, dass ich natürlich für den Islamunterricht bin, damit die Leute wissen, was Islam ist. Ich fügte jedoch ironisch hinzu: Vor allem ist ein solcher Islamunterricht für deutsche Politiker und Kirchenväter erforderlich. Ich füge hier hinzu: auch für deutsche Wissenschaftler, die wie ein „djahil" (Ignorant) über den Islam reden und einer Belehrung bedürfen.

Fußnoten

1. Hassan al-Bana: „Rasai’il al-Imam al-Schahid“ (Kairo, legale Ausgabe 1990)
2. Siehe hierzu den zweiten Band meiner ersten bei Suhrkamp 1985 erschienenen Islamtrilogie „Der Islam und das Problem der kulturellen Bewältigung sozialen Wandels".
3. Es handelt sich um das „Culture Matters Research Project“, in dessen Forschungsteam ich Mitglied war. Die Ergebnisse sind in zwei Bänden erschienen, hrsg. von Lawrence Harrison: „Developing Cultures“, New York 2006; Tibi ist Mitautor beider Bände.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Jürgen Fritz, The European, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte.

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