Der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland steht der Islamkonferenz in Deutschland kritisch gegenüber. In den 80er und 90er-Jahren setzte sich Kizilkaya für den Dialog in den Moscheegemeinden in Norddeutschland ein. Anschließend begann er in der deutschen Zentrale der Milli Görüs in Köln zu arbeiten. Seit 2002 sitzt er dem Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland vor. Er war Teilnehmer der Deutschen Islamkonferenz, aus der der Islamrat wegen Streitigkeiten mit dem Bundesinnenministerium über die zugehörige Mili Görüs ausgeschlossen wurde.
Zuletzt aktualisiert am 03.09.2010„Generalisierungen sind weder hilfreich, noch angebracht.“
Ali Kizilkaya
Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats in Deutschland, hat keine großen Erwartungen an die kommende Islamkonferenz. Innenminister Thomas de Maizière habe sie so konzipiert, dass die richtigen Themen nicht besprochen werden. Die Muslime in Deutschland werden sich mit dem Gremium nicht identifizieren.