Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein

Alexander Graf

Alexander Graf

Dr. phil. Alexander Graf beschäftigt sich primär mit der deutschen und österreichischen Geschichte. 2014 promovierte er mit einer Arbeit über die deutschnationale Bewegung in Österreich-Ungarn an der Karl-Franzens-Universität Graz. Zuvor studierte er in Paderborn und Marburg. Seit einigen Jahren schreibt er für verschiedene Print- und Online-Magazine aus dem deutschsprachigen Raum über Themen aus den Bereichen Kultur, Geschichte, Politik und Musik. Er wurde 1983 in Westfalen geboren.

Zuletzt aktualisiert am 18.10.2017

Debatte

Warum wir nicht in den 1920er Jahren leben

Der Pulverdampf des Bundestagswahlkampfes hat sich verzogen. Die Verlierer haben ihre Wunden geleckt und bereiten sich auf ein weiter-so vor; in welcher Regierungskoalition auch immer. Es scheint alles beim Alten geblieben zu sein – fast. Doch die Veränderung ist noch nicht fassbar, und darum wird ein Bild aus der Vergangenheit bemüht. Zu Unrecht.

Debatte

Neurotische Zerstörungswut

In den Vereinigten Staaten sind derzeit zerstörerische Angriffe auf die Denkmäler für die Konföderiertensoldaten aus dem Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 an der Tagesordnung. Beobachter werten dies als symbolische Angriffe auf die Präsidentschaft von Donald Trump. Dies lässt, was den inneren Zustand der USA betrifft, tief blicken.

Debatte

Good violence vs. bad violence

Es ist passiert. Die monatelangen politischen Auseinandersetzungen in den USA haben ihr erstes Todesopfer gefordert. Am 12. August starb in Charlottesville Heather Heyer, als ein mutmaßlicher Rechtsextremist mit seinem Wagen in eine Gruppe von Gegendemonstranten raste und weitere 19 Personen verletzte.

Debatte

Verrat, Bestechung oder doch eine grüne Sinnkrise?

Kann sich ein Politiker – wie eigentlich und ausdrücklich im Grundgesetz festgeschrieben – auf sein Gewissen berufen oder sollte er sein Mandat niederlegen, wenn es ihn nicht mehr in seiner bisherigen Partei hält?

Debatte

Ruhe nach den Empörungsritualen

Der G20-Gipfel ist seit wenigen Wochen Geschichte. Die Bilder anarchischer Zustände mit meterhohen Feuern, ausgebrannten Autos, geplünderten Geschäften und gut organisierten linksextremen Kriminellen geraten wieder in Vergessenheit. Nun gut, Geschädigte – Auto- oder Ladenbesitzer – werden noch länger daran denken. Und auch die eingesetzten Polizisten, von denen 709 im Einsatz verletzt wurden.

Debatte

Problemverdrängung im Konfetti-Regen

Jauchzet, frohlocket! Am Freitag stimmte der Bundestag für die Homo-Ehe. 393 Ja-Stimmen gegen 226 Nein-Stimmen gaben der sogenannten „Ehe für alle“ den parlamentarischen Segen. Die Abstimmung stürzte das Land – glaubt man dem medialen Echo und den überwiegenden Meinungsäußerungen in den sozialen Netzwerken – in einen Freudentaumel.

Debatte

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps

Der G20 Gipfel in Hamburg wirft seine Schatten voraus. Die Elbmetropole rüstet sich für das Treffen der mächtigen Staatenlenker. Ebenfalls bereit machen sich Linksextremisten im In- und Ausland, um unter dem Deckmantel des sozialen Protests ihrer Gewalt- und Zerstörungslust freien Lauf zu lassen. Auch dieses Mal ist wieder mit schweren Ausschreitungen zu rechnen.

Debatte

Der tapfer ignorierte Krieg in Europa

Die Erschütterung über die Terroranschläge von Manchester am 22. Mai und von London am 3. Juni ist wieder der alltäglichen Routine gewichen. In der breiten Öffentlichkeit sind die Toten und zum Teil schwer Verletzten fast schon in Vergessenheit geraten.

Debatte

Weimarer Verhältnisse jenseits des großen Teichs

Die Antifa in Europa und speziell Deutschland ist es gewohnt, dass ihre Aktionen medial als „Kampf gegen rechts“ beklatscht werden. Die von ihnen angewandte Gewalt wird als notwendiges Übel verharmlost oder legitimiert. Auch wenn immer wieder sogar Politiker zum Opfer von Antifa-Angriffen werden, ächtet man diese Gruppen hierzulande nicht konsequent. Etwas anders verhält es sich in den USA.

Debatte

Vom Spiel mit dem Feuer

Die geheimdienstlich betriebene Destabilisierung von Kriegsgegnern ist bis heute ein beliebtes Mittel in internationalen Konflikten. Was die USA immer wieder mit höchst wechselhaftem Erfolg betreiben, versuchte auch das Deutsche Reich im Ersten Weltkrieg, exakt vor 100 Jahren. Das Ergebnis war eine jahrzehntelange Menschheits-Katastrophe, die unsägliches Leid brachte. Auch in Deutschland.

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