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  <claim>Abendl&#228;ndisch und leger</claim>
  <content>&lt;p&gt;Der Name The European beschreibt unsere Haltung: Wir sind streitbar, analytisch, diskursiv und reflexiv. Damit kn&#252;pfen wir an die alte kontinentale Tradition des Diskutierens an und &#252;bersetzen diese Tradition ins Netz. The European stellt die Zuspitzung in den Mittelpunkt. Das &#252;berzeugende Argument und seine Glaubw&#252;rdigkeit setzen sich durch.&lt;/p&gt;&amp;#x000A;&lt;h6&gt;Abendland bedeutet Sicherheit&lt;/h6&gt;&amp;#x000A;&lt;p&gt;Die St&#228;rke Europas ist die Erfahrung, die der Kontinent aus seiner Jahrtausende alten Geschichte mit sich f&#252;hrt. Der Diskurs, der Austausch &#252;ber Argumente auf der Grundlage bestimmter Pr&#228;missen, ist f&#252;r Aristoteles so bestimmend wie f&#252;r Foucault. Zwischen beiden Denkern liegen Epochen: der Untergang der Antike, die christliche Zeit, die Renaissance und die Aufkl&#228;rung, die Moderne.&lt;/p&gt;&amp;#x000A;&lt;p&gt;Was kann Europa dem Rest der Welt im 21. Jahrhundert geben? Der Kontinent kann Pate stehen f&#252;r andere kulturelle R&#228;ume, weil die Alte Welt gelernt hat, Verschiedenheiten zu benennen, Ausgleich zu schaffen zwischen verschiedenen Ethnien, Religionen und Interessen. Vor allem haben wir es gelernt &#8211; der Satire, dem Karneval und der Karikatur sei Dank &#8211; &#252;ber uns selbst zu lachen.&lt;/p&gt;&amp;#x000A;&lt;h6&gt;Wider die Unentspanntheit&lt;/h6&gt;&amp;#x000A;&lt;p&gt;Die alte kontinentale Besonderheit ist die Haltung von The European. Dabei sind wir abendl&#228;ndisch, optimistisch und leger: abendl&#228;ndisch, weil die Geschichte, von der eben schon die Rede war, eine Sicherheit darstellt, auf deren Grundlage wir uns unserer selbst vergewissern. Optimistisch, weil wir an die M&#246;glichkeit von Ver&#228;nderung glauben. Und leger, weil es schon genug Unlockeres und Verkrampftes gibt.&lt;/p&gt;&amp;#x000A;&lt;p&gt;Bei uns kommen die Stimmen zu Wort, die wirklich von Bedeutung sind. Das, was in der Welt passiert, die Nachricht, ist ubiquit&#228;r. Sie ist im Netz &#252;berall und in Echtzeit verf&#252;gbar. Guter Journalismus muss mehr leisten als Nachrichten. The European findet die relevanten K&#246;pfe, die die wichtigen Themen deuten. Wir eilen nicht den Nachrichten hinterher, sondern setzen selber Themen, sto&#223;en Debatten an und f&#252;hren sie fort.&lt;/p&gt;&amp;#x000A;&lt;h6&gt;Keine Dienstwagen&lt;/h6&gt;&amp;#x000A;&lt;p&gt;Die Zukunft des Journalismus liegt in den Neuen Medien. Dabei bleiben die Kriterien des Qualit&#228;tsjournalismus erhalten: Die gute Recherche, die exzellente Zuspitzung des Themas, das kritische Fragen und das professionelle Aufbereiten des Inhalts sind im Netz ebenso wichtig wie in den sogenannten alten Medien.&lt;/p&gt;&amp;#x000A;&lt;p&gt;The European verpflichtet sich diesem Programm: starke Meinungen, Journalismus f&#252;r das Netz. Keine Dienstwagen.&lt;/p&gt;</content>
  <created-at type="datetime">2009-09-30T12:56:44Z</created-at>
  <excerpt>The European kn&#252;pft an die kontinentale Tradition des Diskutierens an. Ma&#223;geblich f&#252;r die Haltung des Magazins ist der Dreiklang abendl&#228;ndisch, optimistisch und leger. Das ist die Mischung f&#252;r den pointierten Meinungsjournalismus im Netz.</excerpt>
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  <title>The European Magazine</title>
  <updated-at type="datetime">2009-10-25T09:26:50Z</updated-at>
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